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22.05.23

Mehr Bemühungen zugunsten der Bienen

Die Biene ist unser drittwichtigstes Nutztier 

Region – Der Weltbienentag am Wochenende und der „Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt“ (22. Mai) sollen wieder einmal darauf aufmerksam machen, wie wichtig die Biene für uns Menschen ist. Vier Jahre nach dem Bienenschutz-Volksbegehren in Bayern scheint diese Erkenntnis in der Region angekommen zu sein.

Biene
©Pixabay

Sie sind klein, schwirren durch die Gegend und eine Welt ohne sie ist undenkbar: Die Bienen. Unsere Ernährung, die biologische Artenvielfalt und unser komplettes Ökosystem hängen von ihnen ab.  Denn die Bienen bestäuben sehr viele Pflanzen, auch Nutzpflanzen. Und das Bestäuben sorgt dafür, dass die Pflanzen befruchtet werden und Samen und Früchte sich bilden können. Ohne Bienen könnten die Pflanzen sich nicht vermehren und würden nach und nach aussterben. Etwa 80 Prozent der wichtigsten Nutz- und Wildpflanzen werden durch Bienen bestäubt. Nüsse, Öle und viele Gemüse- und Obstsorten gibt es nur durch ihre Bestäubung. Selbst Kulturpflanzen wie Kakao, Vanille und Maracuja sind zu 100 Prozent auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Bienen tragen somit zur Erhaltung der Artenvielfalt und Biodiversität bei. 

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ im Jahr 2019 sollte für mehr Bienenschutz sorgen. Mittels mehr Blühwiesen, dem Einsatz von weniger Pestiziden und mehr Biolandwirtschaft sollen Bienen geschützt werden. Bienen brauchen vielfältige Landschaften. Außerdem brauchen sie Blüten, in denen viel Nektar und Pollen sind.   

Im Rahmen eines Interregio-Projekts wurden 2019 bis 2021 die Bereiche Rupertiwinkel und Salzburger Land auf die Bienenvielfalt untersucht.  Dabei wurden die Honigbiene, Hummeln und verschiedene Wildbienen entdeckt. An die 100 Arten wurden gefunden, laut Markus Breier, dem Kreisfachbeauftragen für Gartenpflege im Landkreis Traunstein. Und davon sind 25% Bienen, die in Bayern auf der Roten Liste stehen und vom Aussterben bedroht sind. Mähkonzepte an den Kreisstraßen, wie bspw. Im Landkreis Traunstein wurden zum Schutz der Bienen entwickelt und inzwischen viele neue Blühstreifen und öffentliche Blumenwiesen angelegt: sei es auf Verkehrsinseln oder am Rand von landwirtschaftlichen Feldern.

Auch wir zuhause können einiges tun, um den Bienen zu helfen. Im Garten ist es hilfreich, einfachblühende Pflanzen anzupflanzen. In dichtgefüllten Blüten kommen die Bienen teilweise nur schwer hinein. Außerdem gibt es Ansaaten extra für Balkonpflanzen. Lavendel, ungefüllte Dahlien, ungefüllte Kletterrosen, Beerensträucher, Buschmalve, Hornveilchen und Krokus sind beispielsweise besonders bienenfreundlich. Es hilft auch wenn sie Wildpflanzen im Garten bestehen lassen oder beim Rasenmähen den ein oder anderen Wildstreifen frei lassen. Bäume, Sträucher, Sonnenecken und Schattenplätze – das wäre optimal. Es gilt: je vielfältiger, desto besser.  Und auf chemische Mittel sowie Pestizide sollten sie weitestgehend verzichten.

Übrigens stechen Bienen nicht mutwillig, sondern nur dann, wenn sie sich verteidigen müssen.  Denn durch einen Stich stirbt die Biene. Dabei reißt sie sich nämlich ihren Stachel sowie die Giftdrüse raus. Die pumpt dann weiter Gift. Deshalb sollten sie so schnell wie möglich den Stachel vorsichtig rausziehen – ohne ihn zu zerquetschen! Bei Stichen am Hals- oder Kopfbereich sollten sie sich vorsichtig sein. Im Zweifelsfall lieber den Arzt aufsuchen, denn Schwellungen können zu ersticken führen.  Juckreiz, Schmerzen oder Schwellungen durch die Einstichstelle können sie mit Hausmitteln wie einer frischen Zwiebel oder einem Quark-Umschlag lindern.

Folgende Symptome können auf eine Bienenstichallergie hinweisen:

  • Schwindel, Kribbeln, Blässe, allgemeines Unwohlsein
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
  • Rötungen, die überall auf der Haut auftreten können
  • Atemnot
  • Kreislaufkollaps

In solchen Fällen sollten sie sofort den Arzt aufsuchen oder den Notarzt alarmieren!



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