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03.06.24

Heimische Einsatzkräfte unterwegs in Hochwassergebiete

Hochwassereinsatz Überschwemmungen
© Kreisfeuerwehrverband TS

UPDATE MONTAGNACHMITTAG

Landkreise Traunstein & Pfaffenhofen/Ilm - Auch am Montag sind noch etwa 100 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Traunstein vor Ort im stark getroffenen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.

Hubert Hobmaier als Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein sagte am Montagnachmittag der BAYERNWELLE, dass auch am Montag noch immer Einsatzkräfte von Feuerwerhr und Malteser in den Hochwasserregionen im Bereich der Ilm mithelfen. Seit dem Wochenende war die Feuerwehr v.a. mit dem Abfüllen von Sandsäcken und dem Evakuieren von Personen beschäftigt. Die Malteser kümmern sich um die Verpflegung und die Erste Hilfe für die Einsatzkräfte.

Ein Teil der Fahrzeuge aus dem Traunsteiner Kontingent hat am Sonntagabend die Heimreise angetreten und aus Traunstein sind „neue“ Einsatzkräfte als Austausch für die Logistik- und Führungsaufträge in das Katastrophengebiet gefahren. Dazu wurden insbesondere Kleinbusse und Logistikfahrzeuge der Feuerwehren Traunstein, Surberg, Pietling, Wolkersdorf und Erlstätt eingesetzt.

Auch Einsatzkräfte aus dem Berchtesgadener Land waren am Samstag und Sonntag im Einsatz: Sie konnten am Sonntag wieder nach Hause zurückkehren.

 

ERSTMELDUNG  MONTAGFRÜH

Region - Jede helfende Hand wird derzeit in den am stärksten betroffenen Hochwassergebieten rund um die Landkreise Pfaffenhofen an der Ilm und Neuburg-Schrobenhausen gebraucht. Aus diesem Grund haben sich nun Einsatzkräfte aus der gesamten Region aufgemacht, um die dortigen Hilfskräfte bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe zu unterstützen. Während der Einsatz für das Kontingent aus dem Berchtesgadener Land inzwischen vorbei ist, sind die Einsatzkräfte aus dem Landkreis nach wie vor vor Ort in Pfaffenhofen. 

Während die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land das Wochenende mit Dauerregen vergleichsweise bislang weitestgehend unbeschadet überstanden haben, brauchen andere bayerische Landkreise dringend Unterstützung bei der Hochwasserbekämpfung. Dementsprechend haben sich nun bereits am Samstag zwei regionale Kontingentzüge, bestehend aus den Freiwilligen Feuerwehren, dem BRK, den Maltesern und dem THW, in die betroffenen Gebiete auf den Weg gemacht. Die Einsatzkräfte wurden dabei von der Regierung von Oberbayern angefordert.  

Wie der Kreisfeuerwehrverband Traunstein gegenüber der BAYERNWELLE mitteilte, kamen die 130 angeforderten Einsatzkräfte gegen 01.00 Uhr nachts in der Gemeinde Baar-Ebenhausen an. Dort wurden die Helfer in den ersten vier Stunden zum Befüllen und Bereitstellen von über 12.000 Sandsäcken eingesetzt. Im Anschluss an ein kurzes Frühstück blieb demnach etwas Zeit Schlaf nachzuholen, ehe die nächsten Einsatzaufträge eintrafen. In Zusammenarbeit mit den Pfaffenhofener Kräften und dem Hilfeleistungskontingent aus Rosenheim musste zunächst ein durchbruchgefährdeter Deich gesichert werden.

Durchbruchgefährdeter Deich konnte nicht mehr gesichert werden

Nachdem sich abzeichnete, dass der Deich nicht gehalten werden konnte und das Wasser alle zusätzlich errichteten Sperren und Wälle überlaufen würde, mussten die gefährdeten Ortsteile evakuiert und die Verteidigung des Dammes aufgegeben werden. „Die Lage war am Eskalieren, so wurde die höchste Priorität auf die Rettung von Menschenleben gelegt und die umgehende Evakuierung aller betroffenen Ortsteile angeordnet“ berichtet Florian Appelt, Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt Traunstein, der das Traunsteiner Kontingent mit seinem Kollegen Herbert Kaltner begleitet. 

Trotz der Aussendung von Einsatzkräften und Geräten nach Pfaffenhofen an der Ilm sind die Feuerwehren im Landkreis Traunstein uneingeschränkt einsatzbereit, so der Kreisfeuerwehrverband. „Die 80 Feuerwehren sind weiterhin sehr gut aufgestellt und in der Lage, die bei uns anfallenden Einsatzszenarien zuverlässig abzuarbeiten“, betont.

Landräte Kern und Walch sicherten ihre Hilfe zu

Wie der Landrat des Berchtesgadener Landes Bernhard Kern via Instagram mitteilte, hätten in der Vergangenheit in vielen K-Fällen andere Landkreise vor Ort im BGL ebenso wichtige Hilfe geleistet. „Jetzt geben und leisten unsere Feuerwehrdienstleistenden, das BRK und die Malteser wertvolle Hilfe und Unterstützung im Hochwassergebiet", so Kern. Dies bestätigte Sonntagmorgen ebenso Traunsteins Landrat Siegfried Walch. Auch er meldete sich über die sozialen Netzwerke zu Wort und erklärte, dass seitens des Landkreises Samstagabend ein Hilfeleistungskontingent in Richtung Pfaffenhofen an der Ilm in Marsch gesetzt wurde. Hilfe, die für Walch selbstverständlich ist: „Die Pfaffenhofener haben uns damals beim Winter-Katastrophenfall mit über 200 Mann geholfen", so Walch. Nun helfe man natürlich auch in Pfaffenhofen aus. Laut Walch bestehe seitdem eine enge Kameradschaft zwischen den beiden Landkreisen. 

Die regionalen Einsatzkräfte sind erstmals für 48 Stunden angefordert. Aktuell ist jedoch nicht klar, ob der Einsatz länger oder möglicherweise auch kürzer dauert. Noch bis Montagmorgen sollen die Regenfälle in Süddeutschland anhalten. Der Deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass sich der Schwerpunkt der Unwetter am Sonntag in Richtung Niederbayern und Oberpfalz verschiebt.



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