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24.04.19

Gesundheitsämter rufen zur Zeckenimpfung auf

zecken-symbolbild
© Pixabay/Symbolbild

 

Landkreise – Überall lauern sie und warten darauf uns auszunehmen. Sie wollen unser Blut und dabei lassen sie auch noch die Bakterien da. Ja die Zecken sind miese kleine Tierchen und schon wieder fleißig unterwegs in unserer Region.

Nicht mal der harte Winter hat den Zecken zu schaffen gemacht und so sind sie jetzt bei den Frühlingstemperaturen schon in Angriffslaune. Besonders weil es jetzt schon so schön warm und trocken ist. Heißt, aber nicht, dass es zurzeit mehr Zecken als sonst gibt. Sondern, dass wir Menschen bei schönem Wetter einfach mehr draußen sind und dort die Wahrscheinlichkeit eben höher ist, so eine Zecke mitzunehmen. Das Problem ist bekannt: Die Zecken können Krankheiten auf uns übertragen.

Zum einen Borreliose:

  • Gegen diese Krankheit gibt es keinen Impfstoff, sie ist aber mit Antibiotika gut behandelbar.
  • Nicht jeder Zeckenstich führt automatisch zur Borreliose. Sie sollten den Zeckenstich allerdings im Auge behalten.
  • Bildet sich die sogenannte Wanderröte, also eine ringförmige Rötung in der Nähe des Zeckenstichs, sollten Sie unbedingt zum Arzt gehen.
  • Das sollten Sie auch machen, wenn sie nach einem Zeckenstich Fieber, Kopfschmerzen oder Muskelschmerzen bekommen.

Die andere Krankheit die Zecken übertragen ist FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis):

  • Gegen diese Krankheit gibt es einen Impfstoff. Und zu dieser Impfung rufen auch die Gesundheitsämter auf. Denn FSME ist zwar kein Todesurteil, trotzdem eine ziemlich unangenehme Sache.
  • Zunächst zeigen sich hier grippeähnliche Symptome. Es kann zu einer Gehirnhautentzündung kommen. Die Sprechfunktion kann eingeschränkt werden. Arme oder beine gelähmt.
  • Die Symptome verschwinden zwar häufig wieder, es können aber auch Folgeschäden bleiben.
  • Unserer Region ist Risikogebiet

Besonders viele FSME-Fälle gibt es in Bayern und somit auch in unserer Region. Weil auch Zecken gerne in unserer Region leben. Deshalb raten die heimischen Gesundheitsämter zur Impfung auf.

Wie Dr. Wolfgang Krämer im BAYERNWELLE-Interview erzählt sind die die Nebenwirkungen der Impfung nur gering. Grippeähnliche Symptome können nach der Impfung auftreten und die Einstichstelle der Spritze könnte ein paar Tage weh tun. Aber nix tragisches, so Krämer. Auch Kinder sollen die Impfung gut vertragen.

Für eine vollständige Grundimmunisierung sind drei Impfungen nötig. Damit wir auch immun bleiben, sollten wir die Impfung alle 3 bis 5 Jahre auffrischen.

Besonders wichtig ist die Impfung für Menschen, die viel draußen unterwegs sind. Aber auch wenn Sie Haustiere haben, die bringen die Zecken mit nach Hause und die können auf uns Menschen überspringen.

Selbst wenn sie geimpft sind und draußen im Wald oder in der Wiese unterwegs waren, sollten Sie sich hinterher immer absuchen ob sich eine Zecke festgebissen hat. In der Achselhöhle oder der Kniekehle, aber auch am Kopf sitzen sie häufig.

Wenn Sie tatsächlich eine Zecke gefunden haben, sollten Sie die so schnell wie möglich herausziehen. Weil das Risiko der Borreliose steigt, je länger die Zecke festgebissen ist. Herausziehen können Sie die ganz einfach mit einer Pinzette oder einer Zeckenkarte die es in der Apotheke zu kaufen gibt. Hier gibt’s genaue Infos wie sie am besten vorgehen sollten.

Auch bei Ihren Haustieren einfach die Zecken immer schnell rausnehmen, auch wenn die für unsere Tiere nicht ganz so gefährlich sind.



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