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31.07.23

Ernährungsumstellung richtig gemacht!

Obst
© Symbolbild Pixabay

Region - Zu viele Deutsche, besonders zu viele Kinder, sind übergewichtig: das belegen Studien. Daher plant Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir ein Werbeverbot für gewisse Produkte, die viel Zucker oder Fett enthalten und die sich besonders an Kinder richten. Doch wie geht eigentlich gesunde Ernährung? Auch langfristig gesehen? Dazu haben wir Infos von der Ernährungsexpertin Daniela Strobl aus Berchtesgaden. 

Wenn wir uns eine Ernährungsumstellung vornehmen à la Neujahresvorsätze „ab morgen esse ich nur noch Obst und Gemüse“, ist diese oft bereits im Vornherein zum Scheitern verurteilt. Gewohnheiten können wir schrittweise ändern. D.h., wer heute noch täglich zwei Liter Cola trinkt, kann zunächst anfangen, die Cola mehr und mehr durch Wasser zu ersetzen, sodass sich der Körper daran gewöhnt. Ist dies geschafft, kann angefangen werden, zu jeder Mahlzeit etwas mehr Gemüse hinzuzufügen oder alternativ das Stück Schokolade durch einen Apfel zu ersetzen.

Das Tolle ist, dass wir uns nicht nur negative Angewohnheiten aneignen, sondern dass dasselbe auch mit Positivem geht. Auch wenn Fortschritte nur langsam sichtbar sind, sind diese stetig. Und somit haben Sie nächstes Silvester nicht dieselben Vorsätze wie letztes Jahr. Außerdem sind kleine Fortschritte auch Fortschritte und besser als Stillstand.

Aber hin und wieder können Sie sich gerne mal etwas gönnen. Sei es das Stück Kuchen oder das Glas Wein, je nachdem, was Ihnen wichtiger ist. Solange es nicht bei jeder Mahlzeit unbedingt gebraucht wird, kann unser Körper damit umgehen. Außerdem heißt Abnehmen nicht gleich nur zu hungern. 

Generell gehören zu einer Mahlzeit etwas Sättigendes, z.B. Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette. Wobei letztere oft schon automatisch dabei sind. Um gesunde Ernährung auch in unsere heutige „moderne“ oder auch stressige Welt langfristig zu integrieren, lohnt es sich, die Mahlzeiten am Anfang der Woche vorauszuplanen. Dann könnte einmal groß und koordiniert eingekauft werden und vielleicht nur noch ein zweites Mal, um Frisches nachzukaufen. Gemeinsames Kochen und alle daran zu beteiligen kann oft helfen. Dadurch ist niemand allein für die gemeinsame Mahlzeit verantwortlich und alle helfen für ein gesundes Essen zusammen. Auch Kinder und Jugendliche können bereits einzelne Handgriffe übernehmen.

Tatsächlich sind Kinder aufgrund der Süße der Muttermilch tendenziell eher auf süßes Essen programmiert. Wenn jedoch Mama und Papa am Esstisch mit gutem Beispiel voran gehen, können sich auch Kinder mit Gemüse anfreunden. Dies kann allerdings etwas dauern und geschieht nicht von heute auf morgen. Auch wenn ein Kind dann z.B. die Karotte nicht mag, isst es vielleicht die Gurke irgendwann ganz gerne.

Für Fertigprodukte gilt: je länger die Zutatenliste, desto ungesünder. Verdickungsmittel, Aromen, Farbstoffe und Co sind darin häufig enthalten und sind nicht natürlichen Ursprungs. Außerdem müssen die Produktionskosten für die Fertigpizza durch geringere Qualität, beispielsweise bei der Salami, wieder eingeholt werden.

Werden Produkte mit weniger Fett oder Zucker beworben, dann ist zunächst Vorsicht geboten. Bei einem Naturjoghurt oder Käse ist ein geringerer Fettanteil erstmal positiv und kann beim Abnehmen helfen. Bei Fruchtjoghurt beispielsweise wird der weggenommene Fettteil manchmal durch Zucker ersetzt.

Übrigens ist auch für dünne Menschen eine nährstoffarme Ernährung ungesund. Auch wenn sich dies beim Schritt auf die Waage nicht zeigt.

Das Thema Ernährungsumstellung ist leider oft mit Scham behaftet. Zunächst gehen viele auch davon aus, dass wenn ein Experte aufgesucht wird, nur Verbote auferlegt werden. Ernährungsexperten kennen bereits zahlreiche ungesunde Ess- und Trinkgewohnheiten und können auf Augenhöhe erklären, wie Fortschritte erzielt werden. Außerdem können eigene persönliche und machbare Ziele festgelegt werden. Es lohnt sich auf jeden Fall. Viele Menschen sind positiv überrascht, wie ein gesünderer Lebensstil funktionieren kann. 

Besonders bei Kindern kann sich Übergewicht unglücklich auf das Selbstwertgefühl auswirken. Auch im Erwachsenenalter zeigen sich manchmal noch unangenehme Erinnerungen diesbezüglich aus der Kindheit. Auch ein Aufschieben einer möglichen Ernährungsumstellung kommt vor. 

Aber nicht nur Übergewichtige, sondern auch Menschen mit schlechten Blutwerten, anderen Krankheiten oder auch zu dünne Menschen können sich an Ernährungsexperten werden.

Weitere Infos zum Ernährgungskonzept von Daniela Strobl finden Sie hier.



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