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17.04.24

Die Pollen fliegen wieder

Allergie
©Pixabay

Region - Die milde Witterung hat dazu geführt, dass bereits Anfang Januar die Hasel zu blühen begonnen hat. Auch die Blüte der Erle hat mancherorts schon eingesetzt. Mit dem ersten Pollenflug beginnt auch die Heuschnupfen-Saison. Immer mehr Menschen leiden unter einer Pollenallergie, häufig sind auch Ältere plötzlich davon betroffen.

Herumfliegende Blütenpollen lösen Symptome wie tränende Augen, eine laufende oder verstopfte Nase, Hals- und Hautreizungen sowie Atemnot aus. Als besonders unangenehm gelten Birkenpollen.

Wer den Verdacht hat, an einer Pollenallergie zu leiden, sollte sich an einen Arzt oder eine Ärztin wenden. Denn die Symptome können sich im Laufe der Zeit verschlimmern und im ungünstigsten Fall zu chronischem Asthma führen. Um trotz Heuschnupfen gut durch das Frühjahr zu kommen und die Symptome zu lindern, helfen aber bereits einige einfache Maßnahmen.

Für Pollenallergiker ist es in der Regel hilfreich, sich regelmäßig über bevorstehende Pollenflüge zu informieren. Die Pollenflugvorhersage des Deutschen Wetterdienstes stellt erwartete Pollenkonzentrationen auf einer Deutschlandkarte dar. 

Wichtig ist, die Pollen möglichst aus der Wohnung und insbesondere aus dem Schlafzimmer herauszuhalten. Denn dort reizen sie nachts die Schleimhäute. Folgende Maßnahmen helfen dabei:

  • Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen.
  • Abends die Haare waschen oder gründlich ausbürsten, damit sich die Pollen nicht auf dem Kissen verteilen.
  • Bettwäsche mindestens wöchentlich wechseln.
  • Fenster beim Schlafen geschlossen halten.
  • Böden, Polstermöbel und Teppiche regelmäßig gründlich absaugen. Empfehlenswert sind Staubsauger mit HEPA-Filtern, die auch winzige Schwebstoffe aus der Luft entfernen.
  • Möbeloberflächen feucht abwischen.
  • Wäsche nicht im Freien trocknen.
  • Luftreiniger aufstellen. Die Geräte filtern Pollen und Staub aus der Luft und können so Erleichterung verschaffen.

Allergiker sollten darauf achten, wann sie lüften, damit sie sich möglichst wenige Pollen ins Haus holen.

Auch beim Lüften sollten Sie einige Regeln beachten, um sich möglichst wenige Pollen in die Wohnräume zu holen. Auf dem Land fliegen die Pollen eher morgens, deshalb empfiehlt sich das Lüften am Abend.

Grund für die zunehmenden Allergien: Die Pollenflugzeit wird immer länger. In milden Wintern blüht die Haselnuss teilweise schon ab Dezember statt wie früher ab Februar oder März. Zudem verlängern eingewanderte Pflanzen, wie die Ambrosia, die Pollensaison von August bis Oktober. Allergiker haben also nur zwei bis drei Monate im Jahr eine Ruhephase. Der Körper ist dadurch im Dauerstress. Und gerade die eingewanderten Pflanzen haben besonders aggressive Pollen.

Der Klimawandel und Umweltverschmutzung haben in den vergangenen 20 Jahren zu immer mehr Allergien geführt. Umweltmediziner gehen davon aus, dass bis 2050 die Hälfte aller Menschen unter Allergien leiden wird.

Denn durch die höheren Temperaturen produzieren viele Pflanzen mehr Pollen. Vor allem Dürreperioden bedeuten für die Pflanzen extremen Stress. Um sich vor dem Aussterben zu schützen. 

 



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