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22.05.18

„Datenschutz bedeutet Vertrauen“ 

Datenschutzgrundverordnung
© Pixabay

Landkreise Traunstein/Berchtesgadener Land. Der Countdown läuft: In nur wenigen Tagen läuft das herkömmliche, bundesweite Datenschutz-Gesetz aus. Ersetzt wird es durch die neue EU Datenschutz-Grundverordnung, die final am 28. Mai 2018 in Kraft tritt. Diese bereitet jedoch vor allem den heimischen Unternehmen, Selbstständigen, Freiarbeitenden sowie Vereinsvorständen Magen schmerzen und schlaflose Nächte.

„Das muss es jedoch gar nicht“, sagen erfahrene Datenschutz-Experten, wie Andreas Stürzl. Er hält momentan Vorträge zur neuen europaweiten DSGVO, auch in der Region. In den nächsten Monaten werde sicherlich niemand vom Aufsichtsrat vor der Tür stehen und die Bürger und Bürgerinnen per Bußgeldbescheid in die Bredouille bringen, so Stürzl. Die Aufsichtsrat-Behörde hätte mit der Umstellung momentan selbst genug zu tun. Das heißt im Umkehrschluss zunächst für die Menschen vor Ort: Aufatmen.

Wer allerdings, beispielsweise in seinem Betrieb, bislang noch nicht in Sachen Datenschutz aktiv geworden sei, der sollte das Thema jedoch spätestens jetzt gewissenhaft anpacken. Denn Datenschutz habe vor allem etwas mit Vertrauen und dem anständigen Umgang mit seinen eigenen Mitarbeitern und Kunden zu tun. „Datenschutz ist ein Grundrecht und ohne Datenschutz funktioniert keine Demokratie“, versucht Stürzl alle Betroffenen zu sensibilisieren. Datenschutz sei also einerseits natürlich mit Arbeit verbunden andererseits läge darin auch die große Chance seine Kunden mit vertrauensvollem Umgang bei der Stange zu halten. Man müsse dieses Thema also sehr ernst nehmen.

Wie die europaweite Datenschutz-Grundverordnung funktioniert? Dafür gibt es, entgegen der allgemeinen Hoffnung, leider kein Patentrezept. Alle Betroffenen müssen sich hier selbst in ihr bestehendes Vertragswesen einarbeiten und gegebenenfalls einen Datenschutzbeauftragten engagieren.

Stürzl gibt jedoch trotzdem einen Tipp: Sie sollten zuerst das Thema „Internet“ anpacken. Stimmen die Cookie-Vereinbarungen auf der Website? Ist mit dem Impressum alles in Ordnung? Was sollte in die bereits bestehenden Datenschutzrichtlinien mit aufgenommen oder abgeändert werden? „Im Internet herrscht zunächst die größte Angriffsfläche, da es für alle zugänglich ist“, betont Stürzl, hier besteht also die höchste Priorität. Vor allem Abmahner würden hier ihre Chance wittern, um die Bürger und Bürgerinnen zur Kasse zu beten.

Die Höhe der einzelnen Strafen ist noch nicht vollends nachvollziehbar. „ Sie liegt wahrscheinlich in einem Bereich, der schmerzt“, allerdings sei diese mit Sicherheit nicht existenzbedrohend. Um etwaige Strafen trotzdem zu umgehen, sollten alle Menschen das Thema EU-Datenschutz-Grundverordnung also dementsprechend ernst nehmen und es einfach „anpacken“.

Angelina Kwoczalla, Bayernwelle-Redaktion

 

Hier finden Sie den Link zur EU-Datenschutz-Grundverordnung.

Hier finden Sie Erste-Hilfe zur EU-Datenschutzgrundverordnung für Unternehmen und Vereine.

Hier finden Sie hilfreiche Tipps zum und Muster-Vorlagen zum Thema EU Datenschutz-Grundverordnung.



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