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18.06.19

Auf der Jagd nach dem besten Foto

Symbolbild: Selfie
© Symbolbild Pixabay 

Landkreis Berchtesgadener Land/Landkreis Traunstein - Im Sommer zieht es die Menschen in die Berge. Einheimische und Touristen wandern über Stock und Stein in den Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen. Doch nicht jeder Berg-Ausflug geht gut aus.

Die Berge sind wieder in. Bei Einheimischen und Touristen sind die Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen besonders beliebt. Immer mehr Menschen zieht es in die Berge - zum Klettern und Wandern. Entsprechend ist auch die Zahl der Einsätze der heimischen Bergwachten in den vergangenen Jahren gestiegen.

Wie Marcus Goebel von der Bergwacht Bad Reichenhall im BAYERNWELLE-Interview erklärt kommt es immer wieder vor, dass Bergwanderer Fehler machen, die eigentlich vermeidbar wären.  "Ich kenn mich nicht aus oder bin so weit gegangen, dass ich nicht mehr weiter kann", das sind gängige Erklärungen für Notfälle in den Bergen, erzählt Marcus Goebel. Bergwanderer gehen bis zu Erschöpfung und sitzen dann auf dem Berg fest. 

 

Das Smartphone als Lebensversicherung

Viel zu oft verlassen sich Bergwanderer auf ihr Smartphone. Heute hat jeder das Handy dabei und sieht das als eine Art "Lebensversicherung", erzählt Goebel der BAYERNWELLE. Das Problem: Auf das Smartphone ist nicht immer Verlass, vor allem in den Bergen nicht. "Er meint, er kann sich damit in jeder Situation Hilfe holen". Wie Goebel erklärt, mag das in den "Großstadt-Schluchten" stimmen, in Gebirgsschluchten aber nicht. Dort ist nämlich meistens kein Handy-Empfang. Solange das Smartphone im Rucksack ist fällt es dem Bergwanderer nicht auf. Braucht er dann Hilfe und steht irgendwo auf einem Berg-Plateau, dann gibt es allerdings kein Netz. "Das Handy ist nicht wirklich eine Lebensversicherung", betont Marcus Goebel deshalb mit Nachdruck.

 

Auf der Jagd nach dem besten Foto

Facebook, Instagram und Snapchat - alles Soziale Netzwerke auf denen der "Like" zählt und das beste Foto gewinnt. Das hat auch Auswirkungen auf das Bergwandern, bestätigt Marcus Goebel auf Nachfrage im BAYERNWELLE-Interview. "Jeder will die schönsten Plätze haben, die im Internet als schönste Plätze beworben sind", sagt Goebel. Tage später sind sie allerdings nicht mehr die schönsten Plätze, weil sie vollkommen überlaufen sind. 

Massentourismus tut der Natur nicht gut. Dazu kommt, so Goebel, dass sich vor allem Touristen durch die Masse sicher fühlen. Das ist aber sei aber ein Irrtum. Durch die Masse könnens ich beispielsweise viel leichter Steinschläge auf dem Berg lösen: "Wenn Hundertschaften darüber steigen statt Einzelner - Massentourismus ist negativ belastet. Wo Hunderte sind, dann muss ich da nicht auch noch hin."

Immer wieder kommt es auch vor, dass sich Menschen in Gefahr begeben, um einen besonders schönen Blick auf einen See oder auf einer Plattform zu erhaschen und, um ein Foto zu machen. So verlassen sie manchmal fest Wege und begeben sich in Gefahr.

 

Was wirklich Sicherheit bringt

Wer einen Ausflug in die Berge macht, der sollte gut vorbereitet sein. Vorbeitung ist das A und O, weiß auch Marcus Goebel von der Bergwacht Bad Reichenhall. 

Für die Tour, die Sie planen sollten Sie deshalb die richtige Ausrüstung dabei sein und die Tour sollte auch mit Ihrer Kondition übereinstimmen. Die Tour sollte deshalb rechtzeitig und passend geplant sein. Nicht zu früh und auch nicht zu spät losgehen, so laufen Sie nicht Gefahr in die Dunkelheit zu kommen. 

Auch, wenn es derzeit lange hell ist, dürfen Sie die Hitze am Vormittag und Mittag nicht unterschätzen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie ausreichend zu trinken dabei haben. In der Hitze dehydrieren Wanderer leicht.

 



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