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15.03.24

Apotheker raten zu Zecken-Impfung

Impfung
Symbolbild
© Pixabay

Landkreise TS / BGL - Es ist zu warm – und es wird in den nächsten Jahren auch immer wärmer werden. Deshalb sind mittlerweile auch die Zecken ganzjährig aktiv und fast alle bayerischen Regionen sind inzwischen als FSME-Risikogebiet ausgewiesen.

Dabei handelt es sich um eine Krankheit, die auf das Gehirn oder das Rückenmark übergreifen kann und zu Entzündungen führt. Der Bayerische Apothekenverband rät deshalb zu einer Impfung gegen Zecken – deren Sprecher Fabian Seibert von der Marktapotheke in Teisendorf weist auch darauf hin, dass FSME nicht therapierbar ist. Deshalb sei laut Seibert eine Impfung aktuell die einzige Möglichkeit, um sich vor dieser Krankheit zu schützen. Sie wirkt vorbeugend und es gibt auch schon für kleine Kinder die Möglichkeit, sich dadurch vor Zecken und FSME zu schützen.  - Die Impfung schützt allerdings nicht vor Borreliose:  Auch diese Krankheit wird von Zecken übertragen, ist aber gut mit Antibiotika behandelbar.

 

Weitere Tipps von Fabian Seibert:

Wer sollte sich impfen lassen?
Es sollten sich vor allem Personen impfen lassen, die in einem Risikogebiet wohnen oder vorhaben, dort Urlaub zu machen. Besonders gefährdet sind Menschen, die berufsbedingt oder in ihrer Freizeit viel in der Natur unterwegs sind, wie beispielsweise Beschäftigte in der Landwirtschaft, Forstarbeiter, Wanderer, Radfahrer, Camper und Hundehalter.

Wie schützt man sich vor einem Zeckenstich?
Am besten hält man sich von den Lieblingsplätzen der Zecken, wie zum Beispiel hohes Gras, fern und trägt im Wald lange, helle Kleidung, auf der man die Tiere gleich erkennt. Die Strümpfe sollte man, wenn möglich, über die Hose ziehen, damit die Zecken nicht unter den Hosenbeinen an die Haut gelangen. Zeckenabwehrende Mittel bieten ebenfalls einen zeitlich begrenzten Schutz. 

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen: Manchmal erwischt einen doch eine Zecke. Wie wird man sie wieder los?
Grundsätzlich gilt: Je früher Sie die Zecke entfernen, desto geringer ist das Risiko, dass sie Krankheitserreger weitergibt. Greifen Sie die Zecke mit der Pinzette, Zange oder Schlinge möglichst knapp über der Haut und ziehen Sie sie in einer kontrollierten Bewegung senkrecht heraus. Drehen Sie die Zecke nicht und packen Sie diese nicht am vollgesogenen Körper. Nach vollständiger Entfernung der Zecke desinfizieren Sie die Stichstelle am besten mit einer Jodsalbe. Versuchen Sie auf keinen Fall die Zecke mit Öl, Klebstoff, Nagellack oder ähnlichem abzutöten, denn in ihrem Todeskampf sondert sie Speichel in die Wunde ab. Dann kann sie erst recht Krankheitserreger übertragen. Nach einem Zeckenstich ist es ratsam, die Hautstelle etwa sechs Wochen lang im Blick zu behalten. Bei einer roten Färbung, Fieber, Abgeschlagenheit, Kopf- oder Gliederschmerzen sollten Sie auf jeden Fall Ihren Arzt aufsuchen.



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