Bayernwelle https://www.bayernwelle.de Wed, 07 Jan 2026 08:13:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 „Winterdelle“: Zahl der Arbeitslosen im Dezember angestiegen https://www.bayernwelle.de/winterdelle-zahl-der-arbeitslosen-im-dezember-angestiegen-209378/ Wed, 07 Jan 2026 09:00:07 +0000 https://www.bayernwelle.de/?p=209378 In den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land waren im Dezember etwa 5.550 Menschen offiziell arbeitslos gemeldet. Damit gab es im Dezember etwa 300 Arbeitslose mehr als noch im November.

Die Traunsteiner Agentur spricht von der üblichen „Winterdelle“. Gerade in Branchen wie dem Gartenbau oder Hoch- und Tiefbau haben viele Betriebe über den Winter Mitarbeiter freigestellt. Die Arbeitslosenquote liegt im Landkreis Traunstein bei 3,4 und im Berchtesgadener Land bei 3,8 Prozent.

Unser Arbeitsmarkt zeigt im Dezember die übliche Winterdelle, strukturell bleibt er tragfähig und entwickelt sich mit gebremster Dynamik weiter. Nutzen Sie die kommen-den Wochen für Qualifizierung und vorausschauende Personalplanung – besonders in Bau, Pflege, Hotellerie und technischen Instandhaltungsberufen.“ – Michael Vontra, Leiter Arbeitsagentur Traunstein

Insgesamt sprechen die Arbeitsagenturen in Südost-Oberbayern von einem stabilen Arbeitsmarkt. Viele Betriebe wollten ihre Personal halten und Möglichkeiten der Weiterqualifizierung nutzen, schreibt die Agentur in Rosenheim.

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Aus Sicherheitsgründen: in Übersee werden kranke Bäume entfernt https://www.bayernwelle.de/aus-sicherheitsgruenden-in-uebersee-werden-kranke-baeume-entfernt-209372/ Wed, 07 Jan 2026 07:26:22 +0000 https://www.bayernwelle.de/?p=209372 Die Forstverwaltung hat die Bäume demnach begutachtet. Bei den meisten handle es sich um Eschen, die vom Eschentriebsterben befallen und teilweise sogar schon abgestorben sein. Diese Bäume sollen jetzt weg, bevor jemand durch herabstürzende Äste verletzt wird. Außerdem könnten umgestürzte Bäume oder Baumteile auch Gewässer aufstauen und damit die Hochwassergefahr erhöhen.

Die Gemeinde bittet um Verständnis, wenn wegen der Baumfällarbeiten vereinzelt Straßen kurzzeitig gesperrt werden müssten.

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Klausur im Kloster Seeon: CSU will Sozialstaat umbauen und Wirtschaft ankurbeln https://www.bayernwelle.de/csu-klausur-im-kloster-seeon-startet-heute-209267/ Wed, 07 Jan 2026 06:32:09 +0000 https://www.bayernwelle.de/?p=209267 Zum Start in ein neues Jahr treffen sich die Bundestagsabgeordneten der CSU traditionell im Kloster Seeon, um das bevorstehende Jahr vorzubesprechen. In diesem Jahr stehen einige Themen auf der Agenda:

Wirtschaft: Ministerpräsident Markus Söder fordert eine Unternehmenssteuerreform schon ab diesem Jahr. Im Koalitionsvertrag ist eine Senkung erst ab 2028 vorgesehen.

Soziales:  Die CSU fordert niedrige Stromsteuern für alle. Außerdem will sie den Sozialstaat grundlegend reformieren – mit längerer Lebensarbeitszeit, weniger Krankenkassen und dem Aus für die telefonische Krankschreibung.

Migration:  Syrer, die in Deutschland nur ein „vorübergehendes Bleiberecht“ haben, sollten umgehend in ihre Heimat zurückkehren. der Bürgerkrieg dort sei vorbei, sagt die CSU.

Energieversorgung:  Die CSU denkt über ein Comeback der Atomkraftwerk nach – mit sogenannten „Mini-Kraftwerken“. Das soll die Energieversorgung absichern.

Am Dienstag war Josef Schuster vom Zentralrat der Juden in Deutschland bei der Tagung in Seeon zu Gast. Er sagte, jüdisches Leben werde heute von Islamisten, von Links- und Rechtsextremisten in Deutschland bedroht. Ausdrücklich warnte Schuster vor einer Regierungsbeteiligung der AfD in einzelnen deutschen Bundesländern.

Am heutigen Mittwoch / 7. Januar ist volles Programm bei der Tagung. Gäste sind u.a. die Präsidentin der deutschen Automobilindustrie und der Präsident Litauens. Am Donnerstag (dem Abschlusstag der Klausur) wird Bundeskanzler Friedrich Merz in Seeon erwartet.

Am Rande der Kundgebung: Demonstrationen

Unter anderem haben etwa 70 Hebammen am Dienstag in Seeon demonstriert. Sie kämpfen gegen den neuen „Hebammenhilfe-Vertrag“: dieser bringe finanzielle Nachteile für die Hebammen und müsse deshalb nachverhandelt werden.

Außerdem protestierte auch eine Bürgerinitiative aus Rott am Inn gegen eine große Flüchtlingsunterkunft dort.

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Vorwürfe gegen Ex-Gerichtspräsidenten: Berufungsprozess kurzfristig verschoben https://www.bayernwelle.de/vorwuerfe-gegen-ex-gerichtspraesidenten-berufungsprozess-kurzfristig-verschoben-209345/ Wed, 07 Jan 2026 05:45:44 +0000 https://www.bayernwelle.de/?p=209345 Das Oberlandesgericht München hat am Dienstagabend kurzfristig mitgeteilt, dass der Prozess verschoben ist. Eine am Verfahren beteiligte Person sei krank geworden. Ein neuer Termin für den Prozess steht noch nicht fest.

Dem früheren Traunsteiner Landgerichtspräsidenten wird vorgeworfen, er sei bei einem Feierabendbier einer Mitarbeiterin zu nahe gekommen und habe sie gegen ihren Willen umarmt und geküsst. Dafür wurde er in erster Instanz vom Amtsgericht München zu einem halben Jahr auf Bewährung verurteilt.

Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe und ist deshalb gegen das Urteil in Berufung gegangen.

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Fördergeld vom Freistaat für Straßenprojekt in Prien am Chiemsee https://www.bayernwelle.de/foerdergeld-vom-freistaat-fuer-strassenprojekt-in-prien-am-chiemsee-209324/ Wed, 07 Jan 2026 03:18:23 +0000 https://www.bayernwelle.de/?p=209324 Die jetzt vom Freistaat Bayern in Aussicht gestellte Summe von 3,36 Millionen Euro ist fast die Hälfte der geplanten Gesamtkosten von etwa 6,9 Millionen Euro. Das teilte Verkehrsminister Bernreiter am Dienstag mit.

Der Markt Prien will die Staatsstraße zwischen Wildenwart und Bachham ausbauen. Dabei schafft er gleichzeitig eine Umfahrung für den Ortsteil Prutdorf: In Zunkunft soll nicht mehr der gesamte Verkehr auf einer schmalen Straße mitten durch den Ort fahren, sondern ein Großteil des Verkehrs auf einer Umfahrung außen herum. Das Verkehrsministerium spricht von einer „deutlichen Verbesserung der Verkehrssicherheit“.

Die Staatsstraße 2093 ist auf diesem Abschnitt stark befahren, die Fahrbahn relativ schmal. Auch die Ortsdurchfahrt von Prutdorf ist eng, die Häuser stehen nah an der Straße. Das führt zu Problemen, besonders wenn sich innerorts Lastwägen begegnen. „Mit der Baumaßnahme wird der Ort entlastet und die Staatsstraße zukunftssicher ausgebaut“, so das Verkehrsministerium.

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Landratsamt BGL erinnert: Vereine können noch bis März die Vereinspauschale beantragen https://www.bayernwelle.de/landratsamt-bgl-erinnert-vereine-koennen-noch-bis-maerz-die-vereinspauschale-beantragen-209213/ Wed, 07 Jan 2026 03:17:35 +0000 https://www.bayernwelle.de/?p=209213 Die Vereinspauschale soll den Sportbetrieb im Freistaat fördern und Vereinen finanziell unter die Arme greifen –Kriterien sind unter anderem ein Eintrag ins Vereinsregister, ein Vereinssitz in Bayern und eine Mitgliedschaft im Bayerischen Landessportverband oder vergleichbaren Verbänden.

Wie viel Geld ein Verein am Ende aus der Vereinspauschale erhält, richtet sich nach den Mitgliedszahlen und der Anzahl an Übungsleitern, die für den Verein tätig sind. Die Frist für das Einreichen der Anträge endet am 02. März, so das Landratsamt weiter.

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Der Christbaum hat langsam ausgedient: aber wohin jetzt mit ihm? https://www.bayernwelle.de/der-christbaum-hat-langsam-ausgedient-aber-wohin-jetzt-mit-ihm-209078/ Wed, 07 Jan 2026 03:01:17 +0000 https://www.bayernwelle.de/?p=209078 Wohin mit dem Christbaum, wenn die Weihnachtszeit vorbei ist? Dafür gibt es auch zwischen Chiemsee und Königssee mehrere Möglichkeiten:

Wer einen Holzofen hat, zerkleinert den Baum und verfeuert ihn dort

Ihr könnt den Christbaum auch auf den Komposthaufen werfen

Zerkleinern und die Äste dann im Garten liegen lassen (als Unterschlupf für Kleintiere)

Auch die Wertstoffhöfe zwischen Chiemsee und Königssee nehmen den Baum an – vorausgesetzt, er ist abgeschmückt.

Auch dieses Jahr wieder: Christbaum-Sammelaktionen in der Region

In mehreren Orten könnt ihr euren Christbaum auch wieder bei einer offiziellen Sammelaktion abgeben und abholen lassen. Ein paar dieser Aktionen der nächsten Tage im Überblick:

Tittmoning: Die Bäume werden am Samstag, 10. Januar 2026, bei den Bürgerinnen und Bürgern zu Hause abgeholt. Wer die Aktion nutzen möchte, kann die dafür benötigte Plakette für 2,50 Euro bis 7. Januar bei Eisenwaren und Getränke Schindler am Tittmoninger Stadtplatz 27 und bei der Tourist-Information, Stadtplatz 2a, kaufen. Der Baum muss dann – mit angebrachter Plakette und ohne Christbaumschmuck – am 10. Januar gut sichtbar bis 9 Uhr vors Haus an die Straße gestellt werden. Der Erlös der Aktion kommt auch dieses Mal einem gemeinnützigen Zweck zugute.

Traunstein: Mit der „Aktion Christbaum“, die am 10. Januar von den Feuerwehren Haslach, Kammer, Traunstein, Wolkersdorf sowie der Feuerwehr Surberg durchgeführt wird, werden die Bäume nicht nur direkt vor der Haustür abgeholt, sondern auch einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Durch den kleinen „Obolus“ werden zudem verschiedene soziale Projekte und Einrichtungen unterstützt. Einfach einen „Anmeldezettel“ ausfüllen und gemeinsam mit einem Betrag von 3 Euro bei einer Annahmestelle abgeben. Am 10. Januar sollte der vollständig abgeschmückte Christbaum gut sichtbar vor dem Haus bereitliegen. Wichtig ist, dass der ausgefüllte Abholschein gut sichtbar am Baum befestigt ist.

Bernau am Chiemsee: In Bernau kümmert sich am kommenden Wochenende die Jugendfeuerwehr Bernau um die Christbaum-Entsorgung. Am Samstag und Sonntag (10./11. Januar) werden die ausgedienten Bäume eingesammelt. Wer mitmachen will, stellt seinen Baum bis 10 Uhr gut sichtbar an den Straßenrand. Über eine kleine Spende freut sich die Jugendfeuerwehr. Entweder ihr hängt das Geld einfach an den Baum oder ihr bringt es beim Feuerwehrhaus vorbei.

Freilassing:  Die Sammlung findet am Montag, 12. Januar, statt. Die Bäume oder Tannenzweige sollen ab spätestens 7 Uhr gut sichtbar am Grundstücksrand stehen. Jeglicher Christbaum- und sonstiger Schmuck muss entfernt sein, so können die Bäume verwertet werden. Gestecke, Adventskränze oder Gartenabfälle werden nicht mitgenommen. Je nach Witterung kann sich die Abholung um ein bis zwei Tage verzögern.

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„Möchte ich selbst so behandelt werden?“ – Feuerwehr Traunstein warnt vor Aggressionen an Absperrungen https://www.bayernwelle.de/moechte-ich-selbst-so-behandelt-werden-feuerwehr-traunstein-warnt-vor-aggressionen-an-absperrungen-209216/ Wed, 07 Jan 2026 03:00:11 +0000 https://www.bayernwelle.de/?p=209216 Eine Videobotschaft in den sozialen Medien der Feuerwehr Traunstein hat kürzlich für viel Aufsehen gesorgt. Traunsteins Kommandant Christian Schulz appelliert darin für mehr Gelassenheit im Straßenverkehr. Nun spricht er über die Beweggründe und richtet einen Wunsch an alle Verkehrsteilnehmer.


Beleidigungen, Bedrohungen und gefährliche Situationen an Einsatzstellen nehmen zu: Darauf macht die Feuerwehr Traunstein mit einem kürzlich veröffentlichten Video in den sozialen Medien aufmerksam. Kommandant Christian Schulz berichtet von wachsendem Respektverlust gegenüber Einsatzkräften – insbesondere bei Straßensperrungen.

Ob nach Verkehrsunfällen oder bei Veranstaltungen: Immer häufiger würden Feuerwehrleute beschimpft, bedroht oder sogar mit Fahrzeugen bedrängt, wenn Verkehrsteilnehmer Umwege in Kauf nehmen müssen. Rund 40 solcher Vorfälle wurden allein in diesem Jahr bei der Feuerwehr Traunstein registriert. Die Spannweite reiche von verbalen Entgleisungen bis hin zu mutwillig umgefahrenen Absperrungen.

„Hinter jeder Uniform steckt ein Mensch“, betont Schulz. Niemand sperre eine Straße ohne Grund oder aus Schikane. Bei Einsätzen gehe es oft um verletzte oder getötete Personen, bei Veranstaltungen würden Sperrungen von den Kommunen angeordnet und im Vorfeld angekündigt.

Besonders auffällig sei, dass aggressive Reaktionen häufig von Einheimischen kämen, während auswärtige Verkehrsteilnehmer meist gelassener reagierten. Probleme gebe es nicht nur mit Autofahrern, sondern auch mit einzelnen Radfahrern, die Absperrungen ignorierten. Fußgänger hingegen zeigten in der Regel Verständnis. Positiv hebt Schulz das Verhalten vieler Lkw-Fahrer hervor, die Sperrungen meist ruhig akzeptierten.

Selbstkritisch spricht der Kommandant auch Defizite an: Teile der Sicherungsausrüstung seien veraltet, zudem gebe es bei der Ausbildung im Bereich Deeskalation noch Nachholbedarf. Dennoch richtet Schulz einen klaren Appell an alle Verkehrsteilnehmer: „Kritik ist erlaubt – Beleidigungen und Bedrohungen nicht.“

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Waffen, Drogen, Falschgeld: 23-Jähriger aus Altenmarkt ab heute in Traunstein vor Gericht https://www.bayernwelle.de/waffen-drogen-falschgeld-23-jaehriger-aus-altenmarkt-ab-heute-in-traunstein-vor-gericht-209117/ Wed, 07 Jan 2026 02:53:27 +0000 https://www.bayernwelle.de/?p=209117 Er soll vor allem mit größeren Mengen Cannabis gehandelt haben, außerdem soll er einem anderen Dealer beim Auspacken und zerteilen von Kokain geholfen haben. Bei der Durchsuchung der Wohnung des heute 23-Jährigen fand die Polizei neben Drogen auch mehrere Messer, sowie eine Maschinenpistole. Außerdem wurden rund 200.000 Euro Falschgeld gefunden.

Für den Prozess am Landgericht Traunstein sind insgesamt drei Verhandlungstage angesetzt, noch im Januar soll das Urteil fallen.

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Dackel bricht auf Waginger See ins Eis ein und wird gerettet https://www.bayernwelle.de/dackel-bricht-auf-waginger-see-ins-eis-ein-und-wird-gerettet-209312/ Tue, 06 Jan 2026 18:04:34 +0000 https://www.bayernwelle.de/?p=209312 Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der Dackel etwa acht Meter vom Ufer entfernt auf das Eis gewagt. Als die Eisfläche nachgab, fiel das Tier ins kalte Wasser und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr ans sichere Ufer retten. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich bereits Einsatzkräfte der Wasserwacht Waging vor Ort. Sie reagierten umgehend und konnten den Hund rasch aus dem Wasser bergen.

Die Feuerwehr Waging unterstützte anschließend bei der Versorgung des Tieres. Der Hund wurde mit einer Decke gewärmt und in der Wachstation der Wasserwacht betreut. Dort konnte er wenig später wohlbehalten an seine sichtlich erleichterte Besitzerin übergeben werden.

Die Feuerwehr Waging war mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften im Einsatz. Weitere alarmierte Organisationen, darunter umliegende Feuerwehren, Wasserwachten, die DLRG sowie der Rettungsdienst, mussten nicht mehr eingreifen und konnten den Einsatz abbrechen.

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