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16.06.21

SoLaWi Chiemgau - Ernteteiler werden und regionales Gemüse erhalten 

SoLaWi Chiemgau Acker
Der Acker in Chieming/Stöttham
© BAYERNWELLE

Landkreis Traunstein – Jede Woche eine Kiste voll mit frischem, regionalem und saisonalem Gemüse. Das bekommen alle, die "Ernteteiler" bei "SoLaWi Chiemgau" sind.

Dahinter steckt eine "Solidarische Landwirtschaft". Das bedeutet, dass sich viele Privatpersonen die Kosten für den Betrieb einer Landwirtschaft teilen. In diesem Fall unter anderem für Gemüseacker in Chieming und Waging. Als Gegenleistung bekommen alle Ernteteiler dann etwas von der Ernte ab. Jede Woche.

Als sogenannter Ernteteiler bezahlen Sie einen festen Betrag und bekommen jede Woche eine Kiste voll mit regionalem Bio-Gemüse. Das Gute daran: Der Landwirt muss nicht auf Biegen und Brechen für gute Ernte sorgen. Worunter sonst oft die Natur- und Umwelt leidet. Oder aber sein eigener Geldbeutel. Denn die Existenz von Landwirten hängt häufig von Subventionen und Marktpreisen ab. Dies zwingt auch Landwirte aus unserer Region immer wieder dazu, über die eigene Belastungsgrenze hinauszugehen oder aber über die der Böden. Darunter leiden dann die Tiere und die Natur.

Verbraucher unterstützen Landwirte bei nachhaltiger Bewirtschaftung der Fläche

Bei einer solidarischen Landwirtschaft finanzieren viele private Haushalte oder Personen die Landwirtschaft und nicht das einzelne Produkt wie den Salatkopf oder die Gurke. Sie beteiligen sich an den geschätzten Jahreskosten und ermöglichen dem Landwirt so, unabhängig von den Marktzwängen zu wirtschaften. Er kann sich auf seine eigentliche Arbeit konzentrieren und unsere Region und Landschaft sowie die Natur pflegen und erhalten.

Als Ernteteiler garantieren Sie dem Landwirt die Abnahme seiner Produkte zum fairen Preis und finanzieren alles Nötige dafür vor. Als Gemeinschaft tragen Sie dann auch etwaige Ernteausfälle, die für den einzelnen Landwirt eine große Belastung wären.

Bei SoLaWi Chiemgau können Sie zwischen dem „Familien Tarif“ und dem „Single Tarif“ wählen. Sie bezahlen einen monatlichen Fix-Betrag von 90 bzw. 60 Euro und bekommen einmal in der Woche eine Kiste voll mit regionalem Bio-Gemüse. Außerdem dürfen Sie auch jederzeit mithelfen.

Säen, pflanzen, pflegen, ernten… Alles ein Kann und kein Muss

Wer will, darf jederzeit auf dem Acker mitarbeiten. Es gibt auch immer wieder Aktionen, wenn größere Arbeiten anstehen. Dafür sind auch keine Vorkenntnisse notwendig. Jede helfende Hand wird gebraucht. Wollen Sie allerdings nicht helfen, ist das auch kein Problem.
Viele Ernteteiler berichten im Gespräch mit der BAYERNWELLE allerdings, dass die Arbeit auf dem Feld genau das ist, warum sie so gerne Teil von SoLaWi sind. Manuela erzählt zum Beispiel: „Es ist schön, wenn man die Pflänzchen selbst pflanzt und dann die Tomaten irgendwann in seiner Kiste drin hat, dann ist der Bezug zum Lebensmittel ganz anders. Und wenn man mal so auf dem Acker gearbeitet hat, dann weiß man erst, was da eigentlich für Arbeit dahintersteckt, hinter dem Gemüseanbau.“ Und Elisabeth Altnöder aus Waging berichtet, dass sie deshalb Teil von SoLaWi ist, weil sie so immer regionales Gemüse bekommt: „Es ist auf einer gewissen Weise einfacher, an regionales Gemüse zu kommen, weil man im Supermarkt nicht immer erst schauen muss, woher kommt das jetzt? Man hat dann diese Kiste und kocht somit automatisch mit regionalem Gemüse und auch saisonal. Und auch das Arbeiten auf dem Feld macht mir viel Spaß.“

SoLaWi Chiemgau braucht IHRE Hilfe

Damit auch in den Übergangszeiten ausreichend Gemüse in den Kisten ist, plant die SoLaWi Chiemgau jetzt auf dem Acker in Waging Gewächshäuser zu bauen. Dafür ist Ihre Hilfe gefragt. Denn diese Gewächshäuser müssen erst noch finanziert werden und dafür hat SoLaWi Chiemgau jetzt eine Crowdfunding Kampagne gestartet. Sie können also einen kleinen Betrag spenden und so mithelfen, dass sich SoLaWi den Traum von Gewächshäusern erfüllen kann. Außerdem soll auch ein Acker nach dem Agroforstsystem angebaut werden. Das bedeutet, dass sich Bäume und Gemüse, genau wie Sträucher und andere Pflanzen eine Fläche teilen. Alle Pflanzen sollen so voneinander profitieren. „Zum Beispiel dadurch, dass sie durch unterschiedliche Wurzeltiefen das Wasser besser speichern und somit Dürrperioden besser überstanden werden können. Dann bieten sie auch ein Zuhause für ganz viele Vögel, Insekten und andere Tiere. Es ist also ein sehr artenreiches Ackerleben“, erzählt Elisabeth Altnöder im BAYERNWELLE-Interview.

Spenden Sie also einen kleinen Betrag, helfen Sie mit, dass auch in Sachen Natur- und Umweltschutz etwas getan werden kann.

HIER finden Sie die Crowdfunding Kampagne von SoLaWi Chiemgau

Außerdem dürfen Sie auch gerne Ernteteiler werden. Alle Infos dazu und zur SoLaWi Chiemgau allgemein finden Sie HIER



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