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12.10.16

Naturschützer klinken sich in die Alpenwoche in Grassau ein

Berge
Um die heimischen Alpen geht es es noch bis
Freitag auf der Alpenwoche in Grassau.

Update 13.30 Uhr:

Die Alpenkonvention wird heute im Chiemsee versenkt – und zwar von den Landtags-Grünen.

Sie haben heute Nachmittag eine Protestaktion geplant. Das berichtet der Bayerische Rundfunk.Sie wollen die Alpenkonvention in Form eines Sarges im Chiemsee versenken. Auf dem Sarg steht Alpenkonvention. Protestieren wollen die Grünen unter anderem gegen die geplante Skischaukel am Riedberger Horn im Allgäu.

Vor dem Schiffssteg in Bernau wollen sie heute heute Nachmittag ablegen und anschließend den Sarg versenken. Dann verteilen sie Sterbebildchen mit der Aufschrift „Alpenkonvention – in schmerzlicher Erinnerung“.

Die Alpenkonvention ist ein Abkommen mehrerer Staaten darüber, wie die Alpen geschützt und nachhaltig geschützt werden können.

Update 7.15 Uhr:

Die acht Umweltminister der Alpenstaaten und der EU tagen heute auf Herrenchiemsee. Im Rahmen der internationalen Alpenwoche in Grassau wird nach 25 Jahren Bilanz gezogen über das internationale Übereinkommen zum Schutz der Alpen.

Das Übereinkommen regelt die nachhaltige Entwicklung des Alpenraums etwa zum Verkehr, Tourismus oder Bodenschutz. Nach dem langjährigen Konflikt um eine Skierschließung des Geigelsteins wurde das 25-jährige Jubiläum des Naturschutzgebiets heuer als großer Erfolg einer sanften Entwicklung gefeiert.

Bei der Ministerkonferenz wird auch der inzwischen 6.Alpenzustandsbericht verabschiedet. Er widmet sich diesmal der "Green Economy“. Zahlreiche internationale Organisationen sind mit Vertretern und Experten im Chiemgau anwesend.

So ist der 5. Alpenzustandsbericht ausgefallen >>


Update 6.15 Uhr:

Sie sind unser größtes Kapital hier bei uns in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land – die Alpen vom Watzmann bis zum Geigelstein. Derzeit findet in Grassau die Alpenwoche statt.

Acht Alpen-Staaten haben sich zu einer Alpenkonvention zusammengeschlossen. Jetzt hat sich auch der Bund Naturschutz an die Teilnehmer in Grassau gewandt.

Was wollen die Naturschützer? Sie fordern, eine weitere Aufweichung des sogenannten Alpenplans zu verhindern. In diesem geht es um die weitere Entwicklung im Alpenraum was die Erschließung zum Beispiel von Seilbahnen und Skipisten betrifft. Darin ist aber vor allem der Schutz der Berge geregelt. Es darf zum Beispiel nicht sein, dass im Allgäu eine neue riesige Skischaukel genehmigt wird. Ähnliche Pläne gibt es ja immer wieder auch auf der Winklmoos bei Reit im Winkl.

Gefordert wird auch, keine Steuern und staatliche Subventionen für Schneekanonen und neue Seilbahnen zu verwenden. Der Alpenplan ist 1972 zum Schutz der Berge gegründet worden. Er teilt die Alpen in drei unterschiedliche schützenswerte Zonen ein.


Umweltschutz ist wichtig - aber wenn´s um´s Geld verdienen geht, dann ist das Geld im Zweifelsfall NOCH wichtiger. Und dann werden die Umwelt-Ziele auch gern mal geopfert. Das ist leider auch im Alpenraum nicht anders. Die Region blickt deswegen gespannt auf die große Alpenkonferenz heute in Grassau. Was da genau besprochen wird, haben Moderator Markus Gollinger und Christopher Mayer aus der Bayernwelle-Nachrichten-Redaktion heute Morgen besprochen:

Markus Gollinger und Christopher Mayer zur AlpenWoche2.90 MB

Bei der AlpenWoche geht´s ja in erster Linie darum, wie die Alpen vor der Umweltzerstörung geschützt werden können. Über einen sehr aktuellen Streitfall haben sich unser Moderator Markus Gollinger und Carola Mayer aus der Bayernwelle-Redaktion heute Früh unterhalten.

Das Riedberger Horn im Oberallgäu3.07 MB


Was ist denn eigentlich die Alpenkonvention? Hier wird's erklärt:



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