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14.02.19

"Werden wir einen eigenen Bahnhaltepunkt noch erleben?"

Saaldorf-Surheim Gemeinderat
© Bayernwelle

Saaldorf-Surheim - Seit mehreren Jahrzehnten warten die Saaldorfer und Surheimer auf den lang ersehnten Bahnausbau in ihrer Gemeinde. Dass es mindestens noch weitere zehn Jahre dauern wird, bis die Strecke ABS 38 München-Mühldorf-Freilassing zweigleisig ausgebaut wird, haben am Abend Sprecher der Deutsche Bahn Netz AG bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Saaldorf-Surheim bekannt gegeben. Somit rückt der große Traum einer eigenen Bahnhaltestelle in Saaldorf-Surheim wieder in weitere Ferne.

„Werden wir einen eigenen Bahnhaltepunkt in Saaldorf-Surheim überhaupt noch erleben?“ Diese Frage seitens eines Bürgers der Gemeinde sorgte für den ein oder anderen großen Lacher in der vollbesetzen BSC Turnhalle im Ortsteil Surheim. Eine Frage die angesichts der Faktenlage jedoch nicht ganz unberechtigt schien. Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke München – Mühldorf – Freilassing soll kommen. Im Bundesverkehrswegeplan ist dieses Vorhaben kürzlich in den „vordringlichen Bedarf“ gerückt. Er sei laut den anwesenden Sprechern der Deutsche Bahn Netz AG nicht mehr nur Schall und Rauch, sondern ein konkretes Bauvorhaben seitens des Bundes. Allerdings stecke das Projekt erst in der Vorplanung und somit ganz am Anfang. Bis durch Saaldorf-Surheim auf zwei Gleisen Güter- und Personenzüge queren, dauere es noch mindestens rund zehn Jahre.

Mit dem angekündigten Ausbau dieser Strecke ist bei den Saaldorfer und Surheimern vor allem eine Hoffnung aufgeflackert: die Entstehung einer neuen Bahnhaltestelle in Saaldorf-Surheim. Die hat es vor Jahrzehnten einmal gegeben, wurde dann aber zurückgebaut. In der Nachbetrachtung zum Leidwesen der Bürger. Denn die Menschen in Saaldorf-Surheim leiden heutzutage unter der fehlenden Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr. Vor allem eine Verbindung nach Freilassing wünschten sich die Bürger mehrmals auf der gestrigen Gemeinderatssitzung. Mit dem geplanten Ausbau der Strecke von München über Mühldorf nach Freilassing rückte der Traum des Bahnhaltepunkts somit in greifbare Nähe. Denn durch ein zweites Gleis, könnte eine solcher Haltepunkt deutlich leichter in den Fahrplan integriert und in einem Aufwasch mit dem Streckenausbau gebaut werden. Zwei Fliegen mit einer Klappe würden geschlagen.

Wie der Ausbau der Strecke ABS 38 genau aussehen soll, das ist noch nicht klar. Frühestens Ende des Jahres könnten hier konkretere Aussagen getroffen werden. Was die Deutsche Bahn Netz AG jedoch versprach: Die Bürger sollen nicht durch den Ausbau der Bahnstrecke leiden. Ordnungsgemäße Schallschutzdämmungen sowie Kunststoffbremsen an den Zügen sollen für größtmöglichen Lärmschutz in der Bevölkerung sorgen. Auch die Umwelt solle durch elektrisch betriebene Gleise nicht leiden. Bürgermeister Kern fügte außerdem im BAYERNWELLE-Interview an, dass alle Bahnunterführungen in der Gemeinde nicht durch den bevorstehenden Zugverkehr negativ beeinflusst werden sollen. Sprich die Autos und landwirtschaftlichen Fahrzeuge sollen bestmöglich die bestehenden Unterführungen weiterhin nutzen können. Vom Streckenausbau ABS 38 ist nicht nur die Gemeinde Saaldorf-Surheim betroffen sondern unterem auch die Stadt Laufen, die Gemeinden Fridolfing, Tittmoning und Kirchanschöring.



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