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26.03.19

Wegweisender Beschluss für ganz Bayern

Wohnung
© Symbolbild Pixabay

Berchtesgaden - Die Gemeinde Berchtesgaden will etwas gegen das Phänomen „Zweitwohnsitze“ unternehmen. Der Marktgemeinderat kann heute eine neue Satzung beschließen, wie es sie bisher noch nirgendwo sonst gibt.

Der Marktgemeinderat Berchtesgaden hat am Abend dem Beschluss, die Zahl der Zweitwohnungen zu begrenzen, einstimmig zugestimmt. Die Satzung ist ein Musterbeschluss, der wegweisend für ganz Bayern ist. Berchtesgaden hat als erste Kommune in ganz Bayern eine solche Satzung beschlossen. Die Satzung wurde bereits dem Bayerischen Gemeindetag vorgelegt.

Vorab hat die Marktgemeinde Berchtesgaden mit den übrigen Talkessel-Gemeinde gesprochen, die den Beschluss im Laufe der Zeit übernehmen sollen. Zuerst die Gemeinde Schönau am Königssee, in leichter Abwandlung. 

Derzeit liegt der Zweitwohnungs-Anteil in Berchtesgaden zwischen 5% und 7%; darüber hinaus sollen keine Zweitwohnungen im Berchtesgadener Ortsgebiet mehr vergeben werden. Ausgenommen von dieser Satzung sind Gewerbegebiete und Gebiete ohne eigenen Bebauungsplan, wie beispielsweise die Buchenhöhe. Berchtesgaden Bürgermeister Franz Rasp sprach im BAYERNWELLE-Interview von einem "starken politischen Signal", das Berchtesgaden für ganz Bayern sendet. Zuvor hatte Berchtesgaden die Zweitwohnungen bereits stärker besteuert.

Die Marktgemeinde Berchtesgaden möchte eine belebten Ort und nicht Wohnungen, die an 350 Tagen im Jahr leerstehen, heißt es seitens des Marktgemeinderats. Darüberhinaus solle es Wohnraum für die Menschen vor Ort geben. In der kommenden Zeit liegt der Fokus auch verstärkt auf bezahlbarem Wohnraum. 

 

ERSTMELDUNG

Eine Zweitwohnung ist etwas ganz Tolles für Menschen, die sich so was leisten können. Eine Wohnung in einer wunderschönen Gegend wie Berchtesgaden. Da verbringen Sie ein paar Wochen Urlaub im Jahr – und ansonsten steht die Bude aber leer.

Berchtesgaden hat aktuell einen Zweitwohnungsanteil von fünf bis sieben Prozent, sagt Bürgermeister Franz Rasp – und mehr sollen es auch nicht mehr werden. Denn der Wohnraum ist knapp. Die Wohnungen werden für Menschen gebraucht, die hier dauerhaft leben. Deshalb kann der Gemeinderat in Berchtesgaden heute eine Satzung erlassen. Demnach sind Zweitwohnungen ab sofort genehmigungspflichtig. Wenn die Gemeinde nein sagt, dann hilft auch noch-so-viel Geld nichts. Bestehende Zweitwohnungen bleiben erhalten, allerdings wird Zweitwohnungssteuer teilweise erhöht.



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