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13.11.19

Was Verkehrsvereine und Wirtschaft von der Idee halten

Salzburg - Am Mittwoch soll die nächste Hürde zur Mautbefreiung der Salzburger Stadtautobahn genommen werden. Währenddessen wird kontrovers über die Pläne der Politik diskutiert, die Strecke Walserberg bis Salzburg Nord von der Vignette zu befreien, um den Verkehr in der Salzburger Innenstadt zu entlasten.

 

+++ Update 14.30 Uhr: Parlament gibt grünes Licht +++

Das Österreichische Parlament hat der Mautbefreiung auf der Strecke Walserberg bis Salzburg Nord zugestimmt. Jetzt ist es die Aufgabe des Österreichischen Bundesrats darüber abzustimmen.

Frühestens Mitte Dezember könnte dann das Gesetz zur Mautbefreiung der Strecke Walserberg - Salzburg Nord in Kraft treten.

 

Autobahn
Symbolbild
© ​Pixabay

Ohne Vignette soll es über die Autobahn gehen, stattdessen sollen die "Park + Ride" Angebote in Salzburg ausgebaut werden.

Richard Fuchs vom Verkehrsverein „Die Rote Elektrische“ erkennt das Stauproblem in Salzburg, hält dennoch nichts von der Mautbefreiung. Er hält die Mautbefreiung für das falsche Signal. Wie Fuchs im Gespräch mit der BAYERNWELLE erklärt sei es in seinen Augen nicht sinnvoll, den Autoverkehr immer flüssiger zu machen anstelle den ÖPNV auszubauen. Fuchs fordert ein umfangreiches Verkehrskonzept für Bus und Bahn in der Stadt Salzburg.

Den Ausbau der "Park + Ride"-Möglichkeiten hält er ebenfalls nicht für zielführend; die rund 50.000 Autofahrten in der Stadt Salzburg könnten nicht durch 300 bis 400 Shuttle-Busfahrten ausgeglichen werden.

Er fordert ein gesamteinheitliches Verkehrskonzept für den öffentlichen Nahverkehr. Gemeinsam mit dem Verkehrsforum Berchtesgadener Land - Rupertiwinkel engagiert sich Fuchs für den Ausbau der Öffi-Angebote in Salzburg und Bayern.

Allein aus dem Salzburger Westen, Wals und Bayern pendeln täglich über 6.000 Menschen nach Salzburg.

 

Was die Salzburger Wirtschaft über die Pläne denkt

Die Salzburger Wirtschaft steht hinter den Plänen der Politik, die Stadtautobahn von der maut zu befreien. Auch sie beklagen die zehntausenden Autos, die täglich die Innenstadt verstopfen, um die Maut für die Autobahn zu sparen. Damit das in Zukunft nicht mehr nötig ist sollen sie ohne Vignette über die Autobahn zu eingerichteten "Park + Ride"-Stellen kommen; von dort aus soll es dann mit dem Shuttle-Bus günstig in die Innenstadt gehen.

Wie der ORF Salzburg berichtet denkt Manfred Rosenstatter von der Salzburger Wirtschaftskammer bereits über eine weitere Ausweitung der Mautbefreiung bis Salzburg Süd nach. Das wäre dann wiederum auch von Vorteil für die Bewohner und Urlauber des Berchtesgadener Talkessels – sie könnten dann ebenfalls die Autobahn in die Stadt Salzburg kostenlos nutzen; nach derzeitigen Planungen müssen sie weiterhin die Vignette kaufen.

 



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