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29.10.15

Sonderzüge sollen Entlastung bringen

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Stand 15:00 Uhr

Es wird nicht weniger: Der Druck auf die Flüchtlings-Notunterkunft in Freilassing bleibt weiterhin sehr hoch. In der Nacht ist die Flüchtlingsunterkunft zwar weitgehend leer gewesen. Gegen Mittag sind aber schon wieder 640 Menschen dort untergebracht gewesen. Gut die Hälfte ist am Nachmittag mit einem Sonderzug weitergeleitet worden. Zusätzlich sind ab heute Nachmittag mehrere Busse aus dem Raum Passau angekündigt.

Rund 950 Flüchtlinge sollen noch in der Nacht mit zwei Sonderzügen von Freilassing zu Erstaufnahmeeinrichtungen gebracht werden. Auf Salzburger Seite haben am Nachmittag wieder rund 1.600 Flüchtlinge auf den Grenzübertritt nach Deutschland gewartet.

Grabner: Kein Flüchtlingsmarsch mehr

Das sorgt für mächtig Zündstoff: Falls wieder ein Flüchtlingsmarsch wie am Wochenende stattfinden sollte, will der Landrat des Berchtesgadener Landes die Grenzen verbarrikadieren. Das hat der Landrat im Interview mit den Salzburger Nachrichten gesagt. Am Wochenende sind 1.000 Flüchtlinge von Salzburg nach Freilassing marschiert.

Im Falle einer Wiederholung kündigt Grabner an, „dass wir dann die Grenzen schließen, dann verbarrikadieren wir sie“. So wird der Landrat zitiert. Der Sprecher des Bundespolizei, Rainer Scharf, entschärft die Situation: Für die Grenze ist allein die Bundespolizei zuständig. Die Freilassinger Geschäftsleute sind entsetzt über die Äußerung von Grabner. Sie fürchten um das Weihnachtsgeschäft.

Grenzkontrollen verlängert

Überraschend kommt das nicht: Die Grenzkontrollen werden verlängert. Das hat Bundesinnenminister Thomas de Maiziére angekündigt. Grund ist der anhaltend große Flüchtlingsandrang.

Ursprünglich hat es geheissen, dass die Kontrollen erst mal bis zum ersten November durchgeführt werden. Jetzt sidn sie bis zum 13. November verlängert worden. Sofern sich die Lage danach nicht signifikant ändert, werden die Kontrollen anschließend “für die Dauer von zunächst drei Monaten fortgeführt, so de Maiziére.

Notunterkunft überlastet

Unterdessen heisst es für die Flüchtlingshelfer weiter „Arbeiten am Limit: In der Flüchtlings-Notunterkunft in Freilassing ist die Kapazitätsgrenze erreicht worden. Dort sind gestern mehr Flüchtlinge, als normal untergebracht gewesen.

1.240 Asylbewerber haben sich dort am Nachmittag befunden. Kurzzeitig ist der Grenzübergang sogar komplett gesperrt worden. Grund ist die fehlende Aufnahmekapazität in der Notunterkunft gewesen. Mittlerweile werden wieder 50 Flüchtlinge pro Stunde über die Grenze gelassen. Auf Salzburger Seite haben am Nachmittag rund 1.600 Flüchtlinge auf den Grenzübertritt gewartet.

 

 

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