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10.10.19

Milchbauer wegen Tiermisshandlung verurteilt

Symbolbild: Kuh
Symbolbild
© Pixabay

UPDATE: Urteil vom Amtsgericht Laufen - 13.00 Uhr

Verurteilt wegen Tiermisshandlung. Am Amtsgericht Laufen wurde heute Vormittag ein Milchbauer aus dem Berchtesgadener Land verurteilt.

Er hat einer seiner Kühe wissentlich starke Schmerzen zugefügt. Das wiederum durch einen zu fest angelegten Brustgurt. Der war mehrere Wochen an der Kuh fixiert, solange, bis der Gurt mit der Haut verwachsen war. Dadurch haben sich schwere und schmerzhafte Verletzungen gebildet, die der Bauer hätte verhindern können und müssen. 3500 Euro muss der Milchbauer nun Strafe bezahlen. Allerdings ist das Urteil noch nichts rechtkräftig. Der Milchbauer muss noch zustimmen. Dafür hat er eine Woche Zeit.

Spätestens mit dem Allgäuer Milchvieh-Skandal im vergangenen Sommer sind die Milchbauern zunehmend ins Visier der Öffentlichkeit gerückt. In den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land seien solche Fälle von Tiermisshandlung für die zuständigen Behörden jedoch nur Einzelfälle. Das hat ebenso im Sommer eine Nachfrage der BAYERNWELLE an den heimischen Landratsämtern ergeben.


Erstmeldung 6.00 Uhr:

Landkreis Berchtesgadener Land - Schockierende Bilder aus einem Milchviehbetrieb im Allgäu haben die Menschen und die Behörden in Deutschland in Sachen Tierwohl aufgerüttelt. Am Donnerstag muss sich auch ein Milchbauer aus dem Berchtesgadener Land wegen vorgeworfener Tiermisshandlung am Amtsgericht Laufen verantworten.

Fast zeitgleich mit dem Skandal im Allgäu, hat offenbar auch ein Milchbauer aus dem Berchtesgadener Land eine seiner Kühe schlecht behandelt. Bei einer unangekündigten Routinekontrolle Anfang Juli stellte das zuständige Landratsamt fest: Eine Kuh ist schwer verletzt.

Ihr wurde ein Brustgurt zu fest angelegt. Dadurch hatte die Kuh am Anfang einen starken Schmerz durch den Druck. Außerdem wurde der Gurt mindestens zwei Wochen lang nicht abgenommen. Dadurch ist der Gurt mit der Haut verwachsen. Eiter, Maden und abgestorbene Haut waren die schmerzhaften Folgen.

Laut Anklageschrift hätte selbst ein Laie erkennen müssen, dass der Gurt viel zu fest angelegt war. Die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung sagt hier klar und deutlich: Tiere müssen im Stall täglich kontrolliert werden. Wenn es zu Mängeln kommt, müssen die sofort abgestellt werden.

Laut den Landratsämtern Traunstein und Berchtesgadener Land seien Fälle von Tiermisshandlungen in den heimischen Ställen Einzelfälle. Das haben beide Behörden im Sommer auf Nachfrage der BAYERNWELLE geantwortet.



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