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13.06.19

Mehr Sicherheit für Anwohner und Autofahrer entlang des Fuderheubergs

Piding Steinschlagschutzzaun 1
Per Hubschrauber kam der Steinschlagschutzzaun.
© BAYERNWELLE

Piding - Von "Georisikien" sprechen die Fachmänner, wenn beispielsweise riesige Felsen vom Berg herabzustürzen drohen. Am Fuderheuberg in Piding ist das der Fall. Er wurde bereits 2008 zu einem Georisiko-Gebiet erklärt. Nur eine Gefahr für Anwohner und Autofahrer gibt es ab kommenden Juli für die nächsten rund 80 Jahre nicht mehr. Denn Donnerstagmorgen haben die letzten Bauarbeiten für den Felsschlagschutzzaun begonnen. 

Schon seit 2017 beschäftigt der Bau eines Felsschlagschutzzauns am Fuderheuberg sowohl die Gemeinde Piding als auch das staatliche Bauamt Traunstein. Insgesamt drei Bauabschnitte galt und gilt es noch zu bewältigen. Zu Beginn wurde sich der Bereich entlang der anliegenden B20 bei Piding Mauthausen vorgeknöpft. Hierfür war das staatliche Bauamt Traunstein verantwortlich. Im Anschluss packten die Bayerischen Staatsforsten gemeinsam mit der Gemeinde den Bereich oberhalb des Campingplatzes in der Staufenbrücke an.

Der noch ausstehende und zugleich schwierigste Bau-Abschnitt erfolgt momentan - oberhalb der ortsansässigen Elektrotechnik-Firma Ziemer. Besonders schwierig deshalb, weil das betroffene Gelände nicht ohne Weiteres erreichbar ist. Die Schutzzäune mussten per Hubschrauber eingeflogen werden. Somit seien die Montagearbeiten in die entscheidende Phase gegangen. Dabei greifen alle Akteure nochmal Hand in Hand. Denn oberhalb von Elektro-Technik Ziemer ist die Firma selbst, das staatliche Bauamt Traunstein und auch die Gemeinde Piding finanziell beteiligt.

Piding Steinschlagschutzzaun 3
Pidings Bürgermeister Hannes Holzner, Martin
Haberl und Christian  Rehm machen
gemeinsame Sache beim Steinschlagschutz.
© BAYERNWELLE

Arbeiten im Bereich des Steinschlagschutzes wie am Fuderheuberg seien in Zukunft keine Seltenheit mehr. "Wir sind Opfer des Klimaschutzes", erklärt Armin Haberl von den Bayerischen Staatsforsten gegenüber der BAYERNWELLE. Die extremen Wetterverhältnisse beeinflussen das Gestein massiv. Vor allem der Wechsel von Kälte und Hitze. Hinzu kamen dann auch noch heftige Winde und Stürme wie beispielsweise im Oktober vergangenen Jahres. "Dabei ist am Fuderheuberg ein 100 Jahre alter Schutzzaun zu Bruch gegangen", so Haberl. Er war unter anderem für die Felssicherung verantwortlich.

Bis Ende Juli dauern die Arbeiten noch an. Aller Voraussicht nach soll es keine Verkehrsbehinderung der B20 mehr in diesem Bereich geben, wie Christian Rehm auf Nachfrage der BAYERNWELLE erklärte. 



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