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26.10.15

Flüchltingszahlen nach wie vor sehr hoch

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Update 18:00 Uhr:

Es sind immer noch mehr als normal: immer noch werden rund 50 Flüchtlinge pro Stunde über die Saalachbrücke zur Notunterbringung in Freilassing gebracht. Heute Mittag haben sich in der Notunterbringung in der Freilassinger Sägewerkstraße rund 900 Flüchtlinge befunden.

Größtenteils sind sie noch im Laufe des Nachmittags mit einem Sonderzug in Bundesgebiet weitergeleitet worden. Ein weiterer Sonderzug wird am späten Abend eingesetzt. Im Salzburger Stadtgebiet befinden sich aktuell noch 1.600 Flüchtlinge, die auf ihren Grenzübertritt nach Deutschland warten. Mehrere Tausend Flüchtlinge werden darüber hinaus aus Richtung Slowenien in den nächsten Tagen erwartet.

Update 13:00 Uhr:

Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu – sie präsentiert aber erstmals konkrete Zahlen: In der Flüchtlingskrise fehlen in der Region hunderte Wohnungen. Das hat eine aktuelle Wohnungsmarkt-Analyse des Pestel-Instituts ergeben.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In den beiden Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land fehlen insgesamt 1.330 Wohnungen – und zwar in diesem Jahr. In den vergangenen Jahren sind im Schnitt deutlich weniger Wohnungen geschaffen worden.

Laut dem Institut müssen sich die beiden Landkreise auch künftig auf einen steigenden Wohnungsbedarf einstellen. Erschwerend kommt hinzu, dass die vorhandenen Wohnungen oft zu teuer sind. Es fehlen vor allem aber Sozialwohnungen, heißt es. Rentner, Alleinerziehende, junge Menschen in der Ausbildung, einkommensschwache Haushalte und eben Flüchtlinge können sich teure Wohnungen nicht leisten, so das Institut.

Update 10:00 Uhr:

Die Lage wird immer dramatischer: Wenige Wochen vor Winterbeginn verschärft sich die Flüchtlingssituation in Salzburg. Die Stadt steht vor einem neuen Problem. Die Tiefgarage am Bahnhof kann nicht winterefst gemacht werden.

Rund 800 Flüchtlinge sollten in der Tiefgarage untergebracht werden. Auch im Winter. Die entsprechenden Pläne die Garage winterfest zu machen hat es bereits gegeben. Jetzt hat sich aber herausgestellt: Das Quartier kann nicht winterfest gemacht werden.

Die zuständige Baubehörde genehmigt die Umbauarbeiten in der Tiefgarage aus Sicherheitsgründen nicht, so Bürgermeister Heinz Schaden. Um das Quartier auch bei Minusgraden nutzen zu können, hätten die Ein- und Ausfahrtsrampen mit provisorischen Holztoren verschlossen werden sollen. Das sind aber die einzigen Fluchtwege, die nach außen führen, betont Schaden. Die anderen Wege führen in die unterirdische Lokalbahnstation. Die Stadt hat sich daher auf die Suche nach Alternativen zur Tiefgarage gemacht.

Stand 06:00 Uhr:

Ein stressiges Wochenende liegt hinter der Bundespolizei und den Freiwilligen Helfern in Freilassing – nach einem Flüchtlingsansturm am Samstag hat sich die Situation mittlerweile wieder beruhigt.

Gestern Nachmittag sind mehrere Sonderzüge eingesetzt worden. Sie haben mehrere hundert Asylbewerber ins Bundesgebiet gebracht. Die Situation in der Freilassinger Notunterkunft ist derzeit überschaubar. Allerdings warten in Salzburg momentan etwa 2.000 Flüchtlinge auf ihre Einreise nach Deutschland.

Am Samstag war es an der Grenze beinahe zu einem Kollaps gekommen. Rund 1.200 Flüchtlinge sind innerhalb kürzester Zeit dort angekommen. Verantwortlich dafür soll die österreichische Polizei gewesen sein. Laut Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden war das eine gezielte Provokation von Seiten Österreichs.

Flüchtlinge an der Berufsschule

Integration kann funktionieren – das beweist die Situation an der Berufsschule in Freilassing. 80 Flüchtlinge absolvieren dort einen Teil ihrer beruflichen Ausbildung. Sie kommen aus den verschiedensten Berufsgruppen. Unter anderem sind angehende Hotelfachmänner, Maler oder Köche dabei. Die meisten Asylbewerber an der Freilassinger Berufsschule kommen aus Afghanistan und Eritrea.

Großgeschrieben wird bei den Flüchtlingen der Sprachunterricht. Sie sollen möglichst schnell so gut wie möglich Deutsch lernen. Durch den Unterricht lernen sie, ihren Alltag zu strukturieren. Außerdem können sie nach ihrer Ausbildung als potenzielle Fachkräfte eingesetzt werden. Schwierig ist jedoch für die Lehrer und Helfer, die verschiedenen Bildungsniveaus der Flüchtlinge auszugleichen. Fast die Hälfte ist unter neun Jahre zur Schule gegangen.
 

 

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