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06.06.16

Dschihadist in Salzburg zu zwei Jahren Haft verurteilt

 

Update 13 Uhr:

salzburg-salzach

Das Salzburger Landesgericht hält ihn für einen Dschihadisten – deswegen ist ein syrischer Flüchtling gestern zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Die Verteidigung hat sich Bedenkzeit erbeten. Die Staatsanwaltschaft dagegen hat angekündigt Berufung gegen das Urteil einzulegen. Ihrer Meinung nach ist das Urteil zu mild. Das Gericht sieht Facebook-Fotos als Beweis dafür, dass der Angeklagte zur terroristischen Gruppe Al-Nusra gehört. Der Syrer hat angegeben, die Montur der Gruppe nur getragen zu haben, um Hilfsgüter in seine besetzte Heimatstadt zu bringen. Diese Aussage hat er aber während des Prozesses mehrmals geändert. Das kritisiert die Staatsanwaltschaft. Der Mann ist am Grenzübergang zwischen Salzburg und Freilassing festgenommen worden.

 

Erstmeldung:

Dutzende schwerbewaffnete Beamte der Cobra-Spezialeinheit beschützen zur Stunde ein provisorisches Gerichtsgebäude am Salzburger Bahnhof. Dort hat heute Vormittag der erste Prozess gegen einen mutmaßlichen Dschihadisten vor dem Landesgericht begonnen.

Der 29-jährige Syrer ist einer von sechs und Terrorverdacht verhafteten Männern. Er ist im Oktober am Grenzübergang Salzburg-Freilassing festgenommen worden. Dort hat er freiwillig als Dolmetscher gearbeitet. Die Staatsanwaltschaft hat ihm vorgeworfen, an einer Terrororganisation beteiligt gewesen zu sein.

Als Beweis liegen zwei Fotos vor, die ihm vor einer Fahne der Organisation zeigen. Der Angeklagte hat ausgesagt, die Fotos sind nur zu seinem Schutz entstanden, um eine belagerte Stadt wieder verlassen zu können.

Bei dem Prozess wird der Syrer scharf bewacht und unter anderem von Cobra-Polizisten begleitet, die einen Gesichts tragen. Vor Gericht hat der 29-jährige gesagt, der hat Hilfsmittel in eine belagerte Stadt bringen wollen. Dort sind die Fotos zu seinem eigenen Schutz entstanden. Das Urteil wird für heute Abend erwartet. Ihm drohen bei einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft.

 

Quelle: InfoMediaWorks



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