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03.04.19

"Die Generalsanierung und Erweiterung des Altbaus ist gegenüber dem Neubau unwirtschaftlich"

Landratsamt
© BAYERNWELLE
Bad Reichenhall - Sie hat ihrem Ärger über den geplanten Neubau des Landratsamtes in Bad Reichenhall letzte Woche ordentlich Luft gemacht – die Bayernpartei Berchtesgadener Land. In einer öffentlichen Mitteilung schrieb sie unter anderem: "Der Neubau des Landratsamtes sei eine unverantwortliche Steuerverschwendung des Landrates und des Kreistages“. Jetzt weist das Landratsamt gegenüber der Bayernwelle diese Vorwürfe entschieden zurück.
 
Die Aussage „ein Neubau sei eine unverantwortliche Steuerverschwendung“ entbehre jeglicher Grundlage, heißt es jetzt seitens einer schriftlichen Gegendarstellung des Landratsamtes. Tatsache ist, dass eine Sanierung des jetzigen Landratsamtes gegenüber einem Neubau unwirtschaftlich ist. Experten haben berechnet: Die Generalsanierung und Erweiterung des Altbaus wäre mit 94 % der Neubaukosten fast genauso teuer. Außerdem wäre eine Sanierung mit erheblichen Kostenrisiken verbunden, da durch zusätzliche Maßnahmen unvorhergesehene Mehrkosten hinzukommen können.
 
Außerdem gab der Vorsitzende der Bayernpartei BGL Stefan Glas an, dass der Neubau bei mindestens 60 Millionen Euro liege. Auch das sei nicht korrekt. Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktuellen und fundierten Schätzungen durch Fachexperten auf rund 37,5 Millionen Euro, so das Landratsamt.
 
Das Landratsamt betont zusätzlich: Der Kreistag habe sich in einem dreijährigen Prozess für die ökologischste, wirtschaftlichste und sozialste Variante – also den Neubau des Landratsamtes – entschieden. Dadurch solle der dringende Handlungsbedarf am Landratsamt gelöst werden. Denn auch in Zukunft werde der Bedarf an Arbeitsplätzen zunehmen. Allein heute würden schon über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes in einem Gebäude arbeiten, das für lediglich 248 Beschäftigte geplant und gebaut wurde. Ihnen will der Landkreis mit dem Neubau in Zukunft moderne, zeitgemäße und sichere Arbeitsplätze in ausreichender Anzahl bieten.
 
Abschließend erklärt das Landratsamt in ihrer schriftlichen Gegendarstellung, dass die finanzielle Situation im Landkreis sich während der Amtszeit von Landrat Georg Grabner deutlich verbessert habe: Seit Ende 2018 sei der Landkreis unter Berücksichtigung der Rücklagen schuldenfrei. In der Amtszeit von Landrat Grabner wurde die Schuldenlast des Landkreises von 43,5 Mio. Euro kontinuierlich abgebaut, heißt es in der Mitteilung.


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