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05.12.18

Das Sorgenkind der Bürger: Die Verkehrssituation der Stadt

Bürgerentscheid
© Bayernwelle

Stadt Laufen - Jede Meinung zählt! Nach diesem Grundsatz führte die Stadt Laufen als erste Kommune des Berchtesgadener Landes bereits im Sommer eine großangelegte Bürgerbefragung zur allgemeinen Lebensqualität durch.

Aus der wurde wiederum der sogenannte „Familienbericht“ erstellt, in dem die Ergebnisse der Bürgerbefragung zusammengetragen und der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Die Kinderbetreuung könnte besser sein, attraktive Arbeitsplätze würden abgehen und das ein oder andere „schöne Geschäft in der Innenstadt“ fehle. Aber die Sicherheit in der Stadt Laufen sei hoch und das Leben lebenswert. So lauten zumindest Auszüge der Ergebnisse aus der Bürgerbefragung, die schon diesen Sommer ausgeteilt wurde. Über 3600 Haushalte in der Stadt Laufen erhielten die Bürgerbefragung per Postwurf in Form einer kleinen Broschüre. Geantwortet haben immerhin 276, so die Initiatorin Katharina Theißig. Repräsentativ seien die Ergebnisse also nicht, aber sie geben zumindest Tendenzen wieder, so Theißig bei der vergangenen Stadtratssitzung im Bayernwelle-Interview.

Insgesamt gab es acht Themenfelder in denen die Menschen rund um ihre Lebensqualität in der Stadt Laufen befragt wurden. Von der Mobilität, über die Wohnsituation bis hin zu den vorhandenen Freizeitangeboten versuchte die Stadt eine breite Palette abzudecken und einen Abriss der Lebensrealität der Laufener Bürger und Bürgerinnen zu erhalten. Besonders positiv stach bei der Befragung die Vereinsstruktur der Stadt Laufen heraus. Hier gebe es laut den Bürgern ein großes Angebot für Jung und Alt.

Was allerdings das Sorgenkind der Laufener Bürger ist: der Verkehr. Der öffentliche Nahverkehr hinke hinterher. Die Bürger schlugen deshalb aus eigener Initiative die Einführung eines Rufbusses vor. Auch das Radwegesystem in Laufen sei mangelhaft. Teils hörten Radwege plötzlich auf, oder sie fehlten gänzlich. Besonders drückte der Schuh beim allgegenwärtigen Thema „Ortsumgehung“. Der Pendlerverkehr müsse endlich aus der Stadt gehalten werden, um eine Verkehrsentlastung zu erreichen. Egal wie und hauptsache schnell war hier die Devise.

Ziel der Bürgerbefragung sei es jetzt auch tatsächlich anzupacken, erklärte Katharina Theißig. Die Bürgerbefragung soll nicht im Sand verlaufen und ein Projekt sein, „von dem dann nie wieder jemand irgendetwas hört.“ Deshalb trifft sich bereits im Januar eine Lenkungsgruppe, zunächst von ausgewählten Stadträten, die alle Probleme und Vorschläge sortieren. Denn nicht alles liege in der Hand der Stadt. Einiges könne nur das Landratsamt oder der Freistaat beantworten. Das, was in der Macht der Stadt Laufen steht, wolle sie jedoch definitv anpacken.

Andere Kommunen aus dem Landkreis können auch hinterherziehen in Sachen Bürgerbefragung. Katharina Theißig bietet ihr Konzept auch anderen Kommunen an, da sie dringend Handlungsbedarf sehe.

Angelina Kwoczalla



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