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10.06.21

Auswilderung des Bartgeiers

Junger Bartgeier
 Eines der beiden Jungtiere vor ein paar Wochen
© P.Rodriguez

Landkreis BGL - Er ist groß. Riesig groß. Scharfe Krallen. Schöne, weiße Flaumfedern. Eine Flügel-Spannweite von bis zu drei Metern.

Der Bartgeier ist ein imposanter Vogel. Bei uns in Deutschland ist er leider seit ungefähr 100 Jahren ausgestorben. Aber bei uns im Nationalpark Berchtesgaden soll er wieder heimisch werden.

Bartgeier Nationalpark Berchtesgadener
Die Auswilderung kann losgehen!
© BAYERNWELLE

Schon seit letztem Jahr bereiten sich der Nationalpark BGD und der Landesbund für Vogelschutz auf das Bartgeier-Projekt vor. Und am spannendsten war bisher die Frage: Von wo kriegen wir die beiden Jungvögel her, die wir hier auswildern? Eigentlich waren mal zwei Küken aus dem Nürnberger Zoo geplant – das hat aber nicht funktioniert. Aber in Spanien gab es ein erfolgreiches Jahr der Nachzucht. Deshalb stammen die Bartgeier aus einer spanischen Nachzucht. Also der Spanier in Bayern sozusagen. Und: Es wurden nicht nur einer, sondern sogar zwei Bartgeier ausgewildert. Die beiden Küken sind Mitte März in einem Zuchtzentrum in Andalusien geschlüpft. Heute sind sie alt genug, dass sie bei uns im Nationalpark ausgewildert werden konnten. Berchtesgaden ist der Ausgangspunkt dafür, dass die Bartgeier ab sofort hier wieder heimisch sind. Auch weil sich herausgestellt hat, dass es im Nationalpark Berchtesgaden die perfekten Bedingungen dafür gibt. Übrigens – für das Wild oder auch für Nutztiere im Raum Berchtesgaden soll der Geier keine Gefahr darstellen. Er ernährt sich laut Fachleuten nahezu ausschließlich von Aas – also er stürzt sich auf tote Tiere und auf Knochen.

Bartgeier Nationalpark BGD
 Die beiden Damen © Bayernwelle

 

Am Donnerstag war es endlich so weit. Der große Tag der beiden Bartgeierdamen war gekommen. Sie haben nicht nur ein neues zu Hause bekommen, sondern auch Namen. Wally und Bavaria heißen die Vögel. In den ersten Wochen werden sie auch noch von einem Auswilderungsteam unterstützt. Dann sollen sie nach und nach für sich selbst sorgen können.

 

Forstministerin Michaela Kaniber war bei dem Spektakel persönlich vor Ort. Sie hatte sogar die Möglichkeit, die beiden Bartgeier zu streicheln und ihnen viel Glück in ihrem neuen Leben zu wünschen.



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