Kostenlose
Sender-Hotline
0800 777 333 2Starke Region, Starkes Radio
ANZEIGE

11.10.17

Die deutschen Kinder sind zu dick

Gewicht
Kinder sind immer mehr
von Fettleibigkeit betroffen
(c) Pixabay

Die Weltgesundheitsorganisation WHO liefert uns erschreckende Studienergebnisse. Die Kinder auf der ganzen Welt sind zu dick. In den letzten 40 Jahren ist die Zahl der "extrem fetten" Kinder drastisch angestiegen. Deutschland liegt sogar über dem weltweiten Durchschnitt.

Fast sieben Prozent der deutschen Mädchen, fast elf Prozent der deutschen Jungen gelten als fettleibig. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Vor allem fällt aber die mangelnde Bewegung, die falsche Ernährung und das Mehr an Fernsehen und Computer auf. Kinder werden zunehmend mehr von Werbung für Junkfood und Süßigkeiten verführt. Außerdem beklagen die Experten, dass gesunde, hochwertige Lebensmittel oft teurer sind und sich sozialschwache Familien das nicht leisten können.

Das große Problem: Wer einmal dick war, der bleibt es auch oft. Der Schritt zurück zum Normalgewicht ist oft riesig und meist ohne fremde Hilfe nicht zu schaffen. Die Kinder leiden unter der Fettleibigkeit. Sie werden oftmals in der Schule gemobbt und ausgegrenzt. Außerdem haben sie mit mehr gesundheitlichen Problemen zu kämpfen; sie haben ein höheres Risiko für Diabetes, Krebs oder Schlaganfälle.

 

So sieht es in Deutschland aus

Deutschland liegt mit der Prozentzahl über dem weltweiten Durchschnitt. Fast sieben Prozent der deutschen Mädchen, fast elf Prozent der deutschen Jungen sind von Fettleibigkeit betroffen. Gute Nachrichten gibt es aber auch: Die Zahl der dicken Erstklässler ist leicht zurückgegangen. Im Durchschnitt bewegen sich die deutschen Kinder auch wieder etwas mehr. Leider nur im Durchschnitt: Viele Kinder sind sehr fit, andere bewegen sich hingegen gar nicht. Die Schere der dicken und dünnen Kinder geht immer weiter auseinander.

 

Was tun?

Die WHO fordert, Familien besser aufzuklären. Außerdem muss das Schulessen gesünder werden; auch über das Schulfach "Ernährung" wird diskutiert. Zusätzlich soll es für Kinder mehr Sportmöglichkeiten geben. Experten fordern auch höhere Steuern auf ungesunde Produkte, wie beispielsweise die Zucker- bzw. Limo-Steuer in Frankreich. Dort kosten die Softdrinks seit 2012 rund elf Cent mehr; gesünder sind die Franzosen trotzdem nicht.

 

Hier haben Sie einen Ansprechpartner in der Region

In Berchtesgaden werden Sie unterstützt, Ihren Lebensstil in aktiv und gesund umzustellen. Dort lernen Sie langfristig Ihr Übergewicht zu bekämpfen und das gesundheitliche Risiko zu minimieren.

Adipositaszentrum CJD Berchtesgaden
Buchenhöhe 46
83471 Berchtesgaden
Telefon 08652-60000
Fax 08652-6000273

 



Baulogo Maug Titan Klammer 165x135Baulogo Maug Titan Klammer 165x135
Logo Partner RupertusthermeLogo Partner Rupertustherme
Logo Partner Jobst WohnweltLogo Partner Jobst Wohnwelt
Logo Partner Dummy24Logo Partner Dummy24
Logo Partner Dummy6Logo Partner Dummy6
Logo Partner Gut EdermannLogo Partner Gut Edermann