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18.06.17

Verheerender Waldbrand in Portugal: Pedrógão Grande

Waldbrand
(Symbolbild: Pixabay)

Update: Montag, 19.06.2017 um 9.30 Uhr:

Die Zahl der Toten beläuft sich nach wie vor bei über knapp 60 Personen.

Die Menschn vor Ort beklagen nun scheinbar die Rettungseinsätze - Medien zufolge seien diese unkoordiniert abgelaufen.

Dabei seien ebenso lange Zeit überhaupt keine Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort gewesen.

Jetzt hoffen die Menschen in Portugal nur noch auf eine Sache wie N24 berichtet - Regen.

 

 

Update - Sonntag, 18.06.2017 um 17.00 Uhr:

Medien berichten von den schlimmsten Waldbränden seit Jahrzenten. Dabei sind bislang mindestens 62 Menschen ums Leben gekommen.

Momentan wüte das Feuer noch an zwei Fronten enorm, die Feuerwehr kämpfe weiterin gegen das Inferno.

Mittlerweile konnte die Brandursache geklärt werden - ein Blitzschlag hat am Samstagnachmittag die Flammen entfacht. Der Kriminalpolizei zufolge habe sich über den betroffenenen Regionen ein Gewitter entladen, bei dem es aber nicht regnete. Fremdeinwirkung hält die Polizei demnach für ausgeschlossen.

Die Bundesregierung zeigt Anteilnahme - Außenminister Gabriel bot Portugal die Unterstützung von deutscher Seite aus an.

Erstmeldung - Sonntag, 18.06. 2017 um 11 Uhr:

Ganze Dörfer seien von den Flammen eingekesselt worden, sagte der Bürgermeister von Pedrógão Grande, Valdemar Alves, der Zeitung "Público".

Die Situation im betroffenen Kreis Pedrógão Grande knapp 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon ist nach amtlichen Angaben sehr besorgniserregend.Viele Opfer wurden offenbar in ihren Autos von den Flammen eingekesselt.

Nach Angaben des portugiesischen Innenministeriums waren die meisten der Todesopfer mit ihren Fahrzeugen unterwegs, als sie von den Flammen eingeschlossen wurden. Die drei übrigen Opfer seien nach ersten Erkenntnissen in der Nähe eines Friedhofes an Rauchvergiftungen gestorben. Außerdem würden mindestens zwei Personen vermisst.

Das Feuer war den Angaben zufolge am Samstagnachmittag aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen. Ingesamt rückten 260 Feuerwehrmänner mit über 80 Löschfahrzeugen und zwei Flugzeugen aus, um den Flammen an insgesamt vier verschiedenen Fronten her zu werden. Etwa 20 Verletzte, unter ihnen sechs Feuerwehrmänner, wurden in Krankenhäuser gebracht.

Es kam außerdem zum kompletten Stromausfall, Feuerwehrfahrzeuge wurden von den Flammen zerstört und mehrere Familien mussten ihre Häuser verlassen.

 



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